Klaus Pohl

Buch und Regie bei:
Einmal noch
Klaus Pohl
Autor, Regisseur

Der Schauspieler, Regisseur und Dramatiker wurde 1952 in Rothenburg ob der Tauber geboren. 1973-1974 Ausbildung an der Berliner Max-Reinhardt-Schule. Debüt 1975 an der Freien Volksbühne in Berlin. 1976 kommt er ins Ensemble des Deutschen Schauspielhauses Hamburg; später arbeitet er am Hamburger Thalia Theater, am Zürcher Schauspielhaus und am Kölner Schauspiel und spielt in Filmen von Luc Bondy, Alf Brustellin und Thomas Brasch. Sein Regiedebüt gibt er 1980 in Rotterdam. 1983 wirkt er als Schauspieler und Autor in Köln, 1985 wieder am Thalia Theater Hamburg. Seit 1989 lebt er als freier Autor und Schauspieler in Hamburg, seit 1992 in New York und Wien.
Stücke: "Da nahm der Himmel auch die Frau" (UA 1979, Münchner Kammerspiele, R. Edwin Noel); "Das Alte Land" (UA 1984, Burgtheater, R. Achim Benning); "La Balkona Bar" (UA 1985, Schauspiel Köln, R. Wolf-Dietrich Sprenger); "Der Spiegel" (UA 1986 in Münster, R. Karl Weseler), "Hunsrück" (UA 1987, Bremer Schauspielhaus, R. Sanda Weigl); "Heißes Geld" (UA 1988, Thalia Theater Hamburg, R. Wolfgang Wiens); "Die schöne Fremde" (UA 1991, Recklinghausen, R. Johannes Klaus); "Karate-Billi kehrt zurück" (UA 1991, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, R. der Autor); "Selbstmord in Madrid" (UA 1993, Zürcher Schauspielhaus, R. Weigl), "Manni Ramm 1" ("Ein Melodram aus der Fußballwelt", UA 1994, Schauspiel Essen, R. Jürgen Bosse), "Zettel" (Kolportage-Zeitstück über den Journalisten eines Provinzblatts, UA 1995, Thalia Theater Hamburg, R. der Autor); "Wartesaal Deutschland – StimmenReich – Ein Heimatabend" (UA 1995, Deutsches Theater Berlin, R. der Autor), "Vinny" (UA 1996, Akademietheater Wien, R. Peter Wittenberg), "Jud Süß" (UA 1999, Stuttgart, R. Stephan Kimmig), "Die Nacht des Schicksals" (UA 2000, Heidelberg), "Seele des Dichters – unheimliches Lokal" (UA 2003, Schauspiel Bonn, R. der Autor); "Kanari" (UA 2003, Theater in der Josefstadt, R. Isabella Gregor).
Auszeichnungen u.a. Preis der Autorenstiftung Frankfurt (1980), Förderpreis des Schiller-Gedächtnispreises des Landes Baden-Württemberg (1983), Mülheimer Dramatikerpreis (1985), Gerhart-Hauptmann-Preis (1987), Ernst-Schneider-Preis (1990).
Bereits 2003 schrieb er für Otto Schenk die Komödie “Kanari”.