Georg Schmiedleitner studierte Germanistik und Theaterwissenschaften in Wien und machte nach
seinem Studium in seiner Heimatstadt Linz mit der Gründung der experimentellen Bühne "Theater
Phönix" Furore, das er bis 1996 auch künstlerisch leitete. Inszenierungen als freier Regisseur
führten ihn u.a. an das Landestheater Linz, die Bühnen Graz, das Volkstheater sowie das Burgtheater
in Wien. In Deutschland inszenierte er u.a. am Nationaltheater Weimar, am Schauspielhaus Bochum
sowie am Schauspielhaus in Hamburg. Regelmäßiger Gast ist er am Nationaltheater Mannheim sowie am
Staatstheater Nürnberg, wo er vielbeachtete Erstaufführungen (u.a. Tom Lanoyes "Margaretha di
Napoli", "Mamma Medea" und "Atropa“) inszenierte. Im November 2005 bekam er den renommierten
Nestroy-Preis für die Uraufführung von Franzobels "Hunt oder Der totale Februar".
2011 inszenierte er am Theater in der Josefstadt Nestroys "Lumpazivagabundus". 2010
debütierte er als Opernregisseur mit Beethovens "Fidelio" an der Staatsoper Hannover und ist
seitdem auch regelmäßiger Regiegast an der Staatsoper Nürnberg.