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Zu sehen in:
Othello darf nicht platzen
Halpern & Johnson
Der Talisman
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Otto Schenk
Kammerschauspieler, Professor, Ensemblemitglied, Ehrenmitglied
Homepage Otto Schenk
Begann nach der Matura ein Jus-Studium an der Universität Wien; dann Ausbildung am Wiener
Max-Reinhardt-Seminar. Seine Theaterkarriere begann er als Schauspieler am Wiener Volkstheater.
1953 machte er in Kellertheater-Inszenierungen erstmals als Regisseur auf sich aufmerksam. Seit
1955 Regisseur und Schauspieler am Theater in der Josefstadt. Zu seinen frühen Inszenierungen
zählen Johann Nestroys
Umsonst (1955) und Karl Wittlingers
Kennen Sie die Milchstraße? (1958); Durchbruch mit
O Wildnis! von Eugene O'Neill (1960). An den Münchner
Kammerspielen inszenierte er die Horváth-Stücke
Kasimir und Karoline (1964 und 1969) und
Geschichten aus dem Wiener Wald (1966); am Deutschen
Schauspielhaus in Hamburg William Shakespeares
Viel Lärm um nichts (1975). Regiearbeiten bei den
Salzburger Festspielen u.a.: Shakespeares
Was ihr wollt (1973) und
Wie es euch gefällt (1980, mit Schenk als Probstein);
Johann Nestroys
Der Talisman (1976) und
Der Zerrissene (1982, mit Helmuh Lohner in der Titelrolle
und Schenk als Gluthammer); außerdem Inszenierungen am Wiener Burgtheater.
Rollen u.a.: Kellner in Jean-Louis Roncoronis
Die Zeit der Kirschen (1963); Wladimir in Samuel Becketts
Warten auf Godot (1963); Thisbe in Shakespeares
Ein Sommernachtstraum (1966, Salzburg); Titelrolle in
Der Bockerer von Ulrich Becher und Peter Preses (1984,
Münchner Volkstheater; 1993 auch in der Josefstadt).
Seine erste Oper, Mozarts
Die Zauberflöte, inszenierte er 1957 am Salzburger
Landestheater. Schon wenig später gelang ihm der Aufstieg in die internationale Spitzenklasse der
Opernregisseure. Durchschlagenden Erfolg hatte er mit Alban Bergs
Lulu an der Wiener Staatsoper (1962), wo er lange als
ständiger Regisseur arbeitete und manche Inszenierungen immer noch auf dem Spielplan stehen. Es
folgten dort u.a.: Wagners
Tannhäuser (1982; Neuinszenierung 1988); Kreneks
Karl V. (1984); Puccinis
Manon Lescaut (1986); Mozarts
Die Zauberflöte (1988). Inszenierungen am Nationaltheater
München u.a.:
Der Rosenkavalier von Richard Strauss (1972) und
Die Fledermaus von Johann Strauß (1975); Dvoráks
Rusalka (1981);
Der Barbier von Bagdad von Peter Cornelius (1984);
Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach (1986); an der
Hamburger Oper u.a.: 1979
Ariadne auf Naxos und 1983
Arabella von Richard Strauss; Gounods
Faust (1985); ferner u.a.: Alban Bergs
Wozzeck (1976, Berlin); Friedrich Cerhas
Baal (UA 1981; Salzburger Festspiele); Carl Maria v. Webers
Der Freischütz (1983, Bregenzer Festspiele). Zahlreiche
Inszenierungen an der Metropolitan Opera New York, darunter: Beethovens
Fidelio (1970);
Die Fledermaus von Johann Strauß (1984); Wagners
Tannhäuser (1978) und
Der Ring der Nibelungen (1986/87). Häufige Zusammenarbeit
mit dem Bühnenbildner Günther Schneider-Siemssen.
1986 wurde er - als Nachfolger für Boy Gobert - zum Intendanten des Josefstädter Theaters
berufen. Schenk äußerte dazu: "Ich bin geprägt worden von diesem Theater. Ich habe in der
Josefstadt die Natürlichkeit im Schauspiel gelernt. Dieses Theater hat meinen Stil geprägt, wo
immer ich in der Welt gearbeitet habe. Ich habe es nie verraten." Schenk trat das Amt 1988 an
(Mitdirektor: Robert Jungbluth); zur Eröffnung inszenierte er Arthur Schnitzlers
Professor Bernhardi (mit Michael Degen). Es folgte eine
Vielzahl von weiteren Inszenierungen. Seine Direktion endete 1997.
Als Schauspieler war er in den letzten Jahren u. a. in folgenden Produktionen zu sehen:
1998/99:
Sonny Boys, 1999/2000:
Josef und Maria, 2000/01:
Der verkaufte Großvater, Ein Sommernachtstraum (Zettel),
2001/02:
Heimliches Geld, heimliche Liebe (Peter Dickkopf), 2002/03:
Der Hausmeister, 2003/04
Kanari (Siggi Grünebaum) und
Der eingebildete Kranke und 2004/05
Kampl (Gabriel Brunner), 2006: Miss Prism in
Bunbury und Burt in
Eine Bank in der Sonne, 2006/07: Bruscon in
Der Theatermacher. Seit 1990 spielte er bereits weit über 400 Vorstellungen des
Dauerbrenners
Othello darf nicht platzen in den Kammerspielen. Zuletzt
war er in den Kammerspielen in
Alltagsgeschichten zu sehen und an der Josefstadt als Herr von Ledig in
Unverhofft.
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