Geboren in Wien, lebt in München, Ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar.
Ihr Debüt startete Christine Ostermayer als Julia in Shakespeares "Romeo und Julia" am
Theater Essen unter der Regie von Dietrich Kenter.
Weitere Stationen waren dann die Luisenburger Festspiele und die Wuppertaler Bühnen. Zwanzig
Jahre lang gehörte sie zum Ensemble des Bayrischen Staatsschauspiels in München. Nach ihrem
Abschied vom Bayrischen Staatsschauspiel arbeitete Christine Ostermayer am Theater in der
Josefstadt (1988-1993) und am Münchner Volkstheater (1988; 1994 in der Titelrolle von Maxim Gorkis
"Wassa Schelesnowa"). Zuletzt war sie in der Josefstadt an der Seite von Otto Schenk in "Josef und
Maria" von Peter Turrini zu sehen und in den Kammerspielen in "Eine Bank in der Sonne".
Theaterrollen (Auswahl):
Zoe in James Saunders "Ein Duft von Blumen" (1965, Regie: Hans Lietzau), Piperkarcka in
Gerhart Hauptmanns "Die Ratten" (1966); Titelrolle in Jean Anouilhs "Antigone" (1966; Regie:
jeweils Helmut Henrichs), Mari in Julius Hays "Haben" (1967, Regie: Rudolf Wessely), Laila in Jean
Genets "Die Wände" (1968), Rosalind in Shakespeare "Wie es euch gefällt" (1968, Regie: jeweils Hans
Lietzau), Titelrolle in Ibsens "Nora" (1969, Regie: Henrichs), Viola in Shakespeares "Was ihr
wollt" (1967, Regie: Johannes Schaaf), Berta in Marieluise Fleißers "Pioniere in Ingolstadt",
Gretchen in Goethes "Urfaust" (1972, Regie: Helmut Henrichs), Viola in Shakespeares "Was ihr wollt"
(1972, Salzburger Festspiele; Regie: Otto Schenk), Isabella in Shakespeares "Maß für Maß" (1973,
Regie: Rudolf Heinrich), Polly in Bertolt Brechts "Die Dreigroschenoper" (1974, Titelrolle in G. B.
Shaws "Die heilige Johanna" (1975, Regie: jeweils Merlin Fried), Julie in Franz Molnárs "Liliom"
(1975, Regie: Kurt Meisel), Titelrolle in Schillers "Maria Stuart" (1981, Regie: Meisel), die Dame
in August Strindbergs "Nach Damaskus" (1983, Regie: Erwin Axer).