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Projekte 2003-2008
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Die Generalrenovierung
Mit der Wiedereröffnung des Theaters in der Josefstadt am 20. Oktober 2007 ist der
erste große Schritt der Generalrenovierung der Josefstadt abgeschlossen. In nur vier Monaten wurde
das Gebäude von Grund auf renoviert, bühnen- und sicherheitstechnisch aufgerüstet und modernen
Besucheransprüchen gemäß erneuert. Von der Klimatisierung des Zuschauerraumes über die Verbesserung
der Sitzplatzqualität wurde in den Komfort und die Sicherheit unserer Besucher investiert. Die
Erneuerungen auf und hinter der Bühne - für den Zuschauer meist unsichtbar - ermöglichen unserem
künstlerischen Team nun die Arbeit unter zeitgemäßen Bedingungen. Dank der Renovierung und
Restaurierung aller öffentlichen Räume und der Fassade des Theaters erstrahlt die Josefstadt in
neuem Glanz.
Der Abschluss der Generalrenovierung liegt aber noch in weiter Ferne. Bis Ende 2008 werden
die Arbeiten an der Probebühne, im Zuschauerraum und in den Arbeitsräumen des technischen und
künstlerischen Personals ohne längere Schließzeiten noch fortgesetzt.
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Neuer Vorhang auf
Am Tag der Wien-Premiere „Buddenbrooks“ am 25. September 2008 wurde ein Stück
Theatergeschichte wieder zum Leben erweckt: Der arg in Mitleidenschaft gezogene Haupt-Bühnenvorhang
des Theaters in der Josefstadt wurde durch einen neuen, wertvollen Vorhang von 8 x 11 Metern
ersetzt.
Diesen hat die renommierte Wiener Firma Backhausen nach der authentischen Vorlage des
verlorengegangenen Originals aus Max Reinhardts Josefstadt produziert. 21 Bahnen wurden
handbedruckt.
Dem treuen Sponsor der Josefstadt, DI Peter Pühringer (Palais Coburg), der die gesamten
Produktionskosten übernahm, gilt der Dank des Theaters.
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Renovierung der Bühnenlogen
Dank einer sehr großzügigen Spende der Familie Pühringer war es uns im Sommer 2005
möglich, die beiden Bühnenlogen komplett zu renovieren und dadurch in ihren ursprünglichen Zustand
zurückzuversetzen. So wurden die Logen zum Zuschauerraum hin geöffnet und die Säulen freigelegt und
renoviert. Sämtliche Tapisserien, die Brüstung und Seitenwangen wurden erneuert.
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Erneuerung der Bestuhlung
Im Sommer 2004 wurde die Bestuhlung am 1. und 2. Rang komplett erneuert. Die Sessel
des Hauses waren bereits über 30 Jahre alt und entsprechend renovierungsbedürftig. Angepasst an die
modernen Ansprüche des Komforts erfüllen die neuen Stühle höchste ergonomische Anforderungen. Eine
die natürliche Körperhaltung unterstützende Rückenpolsterung garantiert höchste Sitzqualität.
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Das Reinhardt-Zimmer
Das ehemalige Arbeitszimmer Max Reinhardts im Theater in der Josefstadt wurde im
Sommer 2004 renoviert und originalgetreu ausgestattet.
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Die historischen Luster in den Stäußelsälen
Drei historische Luster - darunter einer mit 60 Flammen - und zwölf Wandleuchten
erhellen die Sträußelsäle, zwei Luster und neun Wandleuchten die angeschlossenen Nebenräume. Die
antiken Luster und Leuchten wurden im Sommer 2003 von der Manufaktur Dotzauer stilgerecht
restauriert. In behutsamer Kleinarbeit wurden sie auseinandergenommen und frisch verkabelt,
Lampenfassungen erneuert, beschädigte Lusterteile repariert oder originalgetreu nachgebaut und dann
vorsichtig mit Blattgold belegt.
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Der gelbe Salon
Der Gelbe Salon wurde im Sommer 2003 dank einer großzügigen Spende der POK
Pühringer Privatstiftung renoviert. Die Restaurierarbeiten umfassten die Decke mit vergoldeten
Ornamenten, Ölgemälde, vergoldete Abdeckleisten an den Wänden, Türumrahmungen, drei Damenportraits,
Armlehnsessel, Konsolentische und eine Glasvitrine.
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Der Orchestergraben
des Theaters in der Josefstadt wurde im Sommer 2003 wieder geöffnet und bespielbar
gemacht. Bis in die Direktion von Josef Jarno (1899-1923) standen immer wieder Operetten, Opern und
Volksstücke mit Gesang von Nestroy und Raimund auf dem Spielplan. Max Reinhardt stellte das
Sprechtheater in den Mittelpunkt seiner künstlerischen Intentionen und ließ 1923 den
Orchestergraben des Theaters zur Vergrößerung des Bühnenraumes schließen.
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Das Bühnenportal
Im Sommer 2002 wurde das Bühnenportal des Theaters in der Josefstadt durch den
Restaurator Franz Hobl restauriert. Die Applikationen waren zum Teil sehr stark beschädigt und
kaputte Teile mit Silikon verklebt. Einige unfachgerechte Ergänzungen wurden im Zuge der Arbeiten
sichtbar. Die Wände hatten teilweise sehr starke Risse. Schlechte Ergänzungen wurden abgenommen,
eingerissene oder weiche Applikationen wurden mit Papier- und Leinenstreifen gefestigt.
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CHAIRity
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Förderer gefunden!
Die mit der kompletten Erneuerung der Theatersessel zusammenhängenden
Ausgaben beliefen sich auf ca. € 300.000,-. Für 400 Theatersessel konnten wir Förderer finden
und außerdem € 72.000,- an zusätzlichen Spendengeldern verzeichnen. Die Einnahmen der Benefizsoirée
am 4. November 2004 betrugen € 12.000,-. Der Verein der Freunde des Theaters in der Josefstadt hat
im Sommer 2004 die Erneuerung der Bestuhlung am 1. und 2. Rang mit € 60.000,- unterstützt.
> zum
CHAIRity-Sitzplan
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Donatoren
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Platin
POK Pühringer Privatstiftung
Marc Jonas
Gold
Ing. Ewald Brauner
Günter Rhomberg
Silber
Herbert Cordt
Bank Gutmann
Bank Sal. Oppenheim Jr. & Cie
Rudolf Leiner Ges.m.b.H
Notartreuhandbank AG
Österreichische Nationalbank
Raiffeisen-Leasing GmbH
R H Staller
Rhomberg Bau
Dr. Christian Schenk
Österreichische Bundesforste
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Spender
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RenoWIRen wäre ohne Ihre Hilfe nicht realisierbar gewesen. Über 3000 Spender beteiligten
sich mit Beiträgen von € 1,- bis € 10.000,-.
VIELEN DANK!
> Zur Liste der Spender
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