|
Regie
Janusz Kica
Bühnenbild
Kaspar Zwimpfer
Kostüme
Karin Fritz
Musik
Arturo Annecchino
Graf Almaviva, Großkorregidor von Andalusien
Joseph Lorenz
Die Gräfin, seine Frau
Julia von Sell
Figaro, Kammerdiener des Grafen
Michael Dangl
Susanne, erstes Kammermädchen der Gräfin und Figaros Braut
Sandra Cervik
Marceline, Haushälterin
Marianne Nentwich
Antonio, Schlossgärtner, Onkel von Susanne und Fanchettes Vater
Christian Futterknecht
Fanchette, Antonios Tochter
Eva Mayer
Cherubin, erster Page des Grafen
Stefano Bernardin
Bartholo, Arzt aus Sevilla
Hermann Schmid
Basilio, Musiklehrer der Gräfin
Alexander Waechter
Don Guzman Brid´oison, Dorfrichter
Siegfried Walther
Ein Gerichtsdiener
Alexander Strömer
Pedrillo, Reitknecht des Grafen
Erich Altenkopf
Zwei junge Schäferinnen
Diana Kashlan
Evelyn Ruzicka
|
|
Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais
Der tolle Tag
oder Die Hochzeit des Figaro
Premiere: 27. April 2006
Figaro, der Diener des Grafen Almaviva, steht kurz vor der Hochzeit mit Susanne, der Zofe der
Gräfin. Der Graf, der bei seiner Eheschließung auf das Recht der ersten Nacht verzichtet hatte,
will es nun bei Susanne heimlich zurückkaufen und bittet sie zu einem Rendezvous. Figaro will
diesen Plan durchkreuzen und spinnt mit Hilfe von Susanne und der Gräfin, die die Untreue ihres
Mannes rächen will, eine Intrige. Dass auch Marceline ein Recht auf Figaro geltend machen will,
kommt dem Grafen gerade recht, will er doch um jeden Preis die Heirat seines Dieners verhindern. In
einer Gerichtsverhandlung stellt sich jedoch heraus, dass diese Figaros Mutter ist. Noch gibt sich
der Graf nicht geschlagen, hat ihm doch Susanne das Rendezvous im nächtlichen Park gewährt. Aber
nicht sie, sondern die Gräfin erscheint dort - in Susannes Kleidern, und deckt so die Untreue ihres
Mannes auf. Nach einer Reihe von Verwechslungen und Missverständnissen, zu denen nicht zuletzt der
kleine Page Cherubin beiträgt, fleht der beschämte und reumütige Graf um Vergebung.
Diese turbulente, von Verwechslungen, Versteck- und Verwirrspielen gespickte Komödie wurde
von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais geschrieben, diente später Lorenzo da Ponte als Vorlage
für dessen Libretto zu
Die Hochzeit des Figaro und ist somit der Beitrag der
Josefstadt zum Mozartjahr 2006.
Pressestimmen:
Hervorragend führt Kica sein Personal auf Kaspar Zwimpfers Drehzylinderbühne. Joseph Lorenz ist ein
triebgesteuerter Graf Almaviva, Julia von Sell (Gräfin) wandelt am Rand des Nervenzusammenbruchs,
Michael Dangl ist ein ausgezeichneter nüchtern-intelligenter Figaro, Sandra Cervik (Susanne)
agiert, dass es Freude bereitet. (News)
Die Massenszenen schnurren pointiert choreografiert die amüsante Situationskomik ab. Die Frauen
zeigen mit Mehrwert die Melancholie im Slapstick: Marianne Nentwich als komische Alte, Sandra
Cervik als ahnende Zofe und Julia von Sell als eng geschnürte Gräfin. Theater in der Josefstadt at
it's best. (Falter)
Regisseur Janusz Kica arrangiert den Ablauf perfekt und sorgt außerdem für Tempo, so dass man die
Verwirrungen, Verwechslungen und Intrigen rein genießen kann. (Salzburger Nachrichten)
|
|