Regie
Thomas Birkmeir
Bühnenbild
Andreas Lungenschmid
Kostüme
Irmgard Kersting
Choreographie
Andrew Morris

Don Juan
Herbert Föttinger
Tenorio, sein Vater
Eugen Stark
Miranda
Petra Morzé
Don Gonzalo, Komtur von Sevilla
Alexander Waechter
Donna Elvira, dessen Gattin
Sandra Cervik
Donna Anna, ihr Kind
Susanne Marie Kubelka
Pater Diego
Paul Weismann / Toni Slama
Don Roderigo, Freund des Don Juan
Michael Dangl
Donna Inez
Vivien Löschner
Celestina, die Kupplerin
Marianne Nentwich
Don Balthazar Lopez, ein Ehemann
Ronald Kuste
Leporello
Siegfried Walther
Donna Belisa
Marianne Chappuis
Witwen von Sevilla
Gudrun Velisek, Marie-Christine Friedrich, Ulrike Hübl, Julia Kneussel, Birgit Mayr, Lydia Raem, Patricia Reinhart, Alice Marie Schneider, Barbara Sotelsek, Dessislava Urumova
Drei fechtende Vettern
Thomas Gandon, Carsten Keller, Sebastian Pass
Ein Weihrauchknabe
Robert Westermaier
Max Frisch
Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie

Premiere: 14. September 2000

Der Don Juan von Max Frisch ist kein Frauenheld, wie wir ihn als Legende vor uns haben, sondern einer das Absolute, das Reine, das Lautere Suchender, das er in der Frau nicht zu finden vermag, wohl aber in der Geometrie. Ihr gehört seine Leidenschaft. Er lässt die geplante Hochzeit mit Donna Anna platzen, als er die Austauschbarkeit der Liebe kennenlernt, und wird von da ab der "Verführer", um seine geistige Neugier zu stillen. Um den Frauen bzw. deren Rächern zu entgehen, inszeniert er seine eigene Höllenfahrt, zementiert damit seine Legende, aus der er nie wieder herausfinden wird. Nur eine Frau vermag es, ihn an sich zu binden: die Herzogin von Ronda, die ehemalige Hure Miranda. Sie stellt ihm ihr Schloss zur Verfügung, damit er sich der Geometrie widmen kann.