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Regie
Janusz Kica
Bühnenbild
Kaspar Zwimpfer
Kostüme
Katharina Eberstein
Musik
Arturo Annecchino
Theseus, Herzog von Athen
Roland Jaeger / Peter Scholz
Hippolyta, Königin der Amazonen
Sandra Cervik / Maria Köstlinger
Lysander
Daniel Christensen / Alexander Strömer
Demetrius, Bewerber um Hermia
Erich Altenkopf
Hermia, Egeus´ Tochter
Vivien Löschner
Helena
Anna Franziska Srna / Therese Lohner
Egeus, Hermias Vater
Eugen Stark
Philostrat, Meister für Vergnügungen
Ronald Kuste / Peter Moucka
Oberon, König der Elfen
Stefan Matousch
Titania, Königin der Elfen
Petra Morzé
Ein Elf, in Titanias Dienst
Susanne Marie Kubelka / Barbara Sotelsek
Puck, Oberons Hofnarr und Adjutant
Boris Eder
Squenz, ein Zimmermann
André Pohl / Michael Dangl
Niklaus Zettel, der Weber
Otto Schenk / Helmuth Lohner
Franz Flaut, Blasbalgflicker
Martin Zauner / Helmuth Lohner
Tom Schnauz, Kesselflicker
Alexander Waechter
Schnock, ein Schreiner
Christian Futterknecht
Matz Schlucker, Schneider
Herbert Föttinger / Peter Moucka
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William Shakespeare
Ein Sommernachtstraum
Premiere: 1. Februar 2001
Hermia liebt Lysander, soll jedoch auf Befehl ihres Vaters Demetrius heiraten, den ihre Freundin
Helena liebt. Von Hermias Vater unter Druck gesetzt, flieht das Liebespaar in einen Wald in der
Nähe von Athen. Helena erzählt Demetrius von der Flucht und die beiden folgen den Liebenden.
Im Wald, dem Reich der Elfen und Geister, herrscht Aufruhr, denn der Feenkönig Oberon und
seine Gemahlin Titania haben sich im Streit um einen indischen Knaben entzweit, den Titania an
Kindesstatt angenommen hat. Um Titania zu bestrafen, befiehlt Oberon seinem Faktotum Puck, ihr im
Schlaf einen Zaubersaft in die Augen zu träufeln, der sie in Leidenschaft zum ersten Wesen
entbrennen lässt, das ihre Augen beim Erwachen erblicken. Weiters soll Puck im Auftrag von Oberon
Ordnung in die verworrenen Liebesbeziehungen der vier jungen Athener bringen. Doch er verwechselt
Lysander mit Demetrius und die am Falschen angewandte Liebesdroge erschafft zusätzliche
Missverständnisse und Chaos.
Eine dritte Gruppe ist in den Wald gekommen, brave Athener Handwerker, die eine Tragödie
einstudieren wollen, um sie auf dem Hochzeitsfest des Herzogs Theseus mit der Amazonenkönigin
Hippolyta als Huldigung der Bürger aufzuführen. Puck wird heimlich Zeuge der Probe und macht sich
über die naiven Amateure lustig. Um sie zu erschrecken, versieht er Zettel, den Weber, mit einem
Eselskopf. In diese Ungestalt verliebt sich die erwachende Titania. Nachdem nun Liebende,
Waldgeister und Handwerker gehörig durcheinandergewirbelt sind, löst Oberon die Verwirrung und
führt die Paare zusammen. An Theseus' Hof wird Hochzeit gehalten und die Handwerker präsentieren
ihr selbstverfasstes Drama von
Pyramus und Thisbe. Das Stück bildet den Höhepunkt von
Shakespeares frühen Komödien, und seine Meisterschaft zeigt sich in der Verschränkung der
verschiedenen Ebenen und Welten des Dramas. Die Hofgesellschaft, die nächtliche Geister-und
Phantasiewelt und das derb-realistisches Handwerkerspiel im Spiel kommen zusammen und geben einen
Einblick in das Wesen der dichterischen Fiktion.
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