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Regie
Fritz Muliar
Bühnenbild
Thomas Pekny
Kostüme
Maxi Tschunko
Fürst Plata-Ettin, General
Fritz Muliar /
Franz Robert Wagner
Eugenie, seine Gattin
Marianne Nentwich
Olympia, seine Tochter
Therese Lohner
Barna, Husarenrittmeister
Michael Dangl
Albert
Harald Harth
Krehl
Peter Moucka
Lina
Elfriede Ott
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Franz Molnár
Olympia
Premiere: 15. Februar 2001
Die Handlung spielt vor dem Ersten Weltkrieg in einem österreichischen Kurort, wo eine vornehme
Gesellschaft logiert. Fürstin Eugenie Plata-Ettin und ihre verwitwete Tochter Olympia sind
fasziniert von dem gutaussehenden ungarischen Husarenrittmeister Barna. Gräfin Lina bemerkt
sogleich, dass Barna Olympia den Hof macht und diese offensichtlich verliebt ist. Die besorgte
Fürstin warnt Olympia vor einer Affäre mit dem Ungarn und schlägt ihr vor, diesen tödlich zu
kränken, um ihn loszuwerden. Die Tochter überwindet sich, gehorcht, nennt Barna einen Bauern,
worauf er sie zutiefst beleidigt verlässt. Da erscheint der Gendarmerie-Oberst Krehl mit der
schrecklichen Meldung, dass Barna ein international gesuchter Hochstapler sei.
Olympia hat allerdings schon einen Brief an ihren Vater geschickt, worin sie Barna als
Reitlehrer beim Kaiser empfiehlt. Entsetzt rufen die fürstlichen Damen nach Barna. Dieser kommt,
leugnet nichts und erpresst die beiden. Nur wenn Olympia sich ihm hingibt, ist er bereit, aus der
Stadt zu verschwinden und einen Riesenskandal zu vermeiden. Olympia willigt mit dem Einverständnis
der Mutter ein.
“Mit seinem ungezwungenen mutigen Tonfall, seiner mörderisch-geistreichen Spöttelei deren
Schärfe sich gegen die höfische Aristokratie der francojosephinischen Zeit richtet wirkte dieses
waghalsige Stück wahrhaftig wie ein unerwarteter Pistolenknall in einem gesitteten,
herrschaftlichen Salon." (Aurel Kárpáti) Mit der österreichisch-ungarischen Gesellschaftskomödie
Olympia, 1927 entstanden und in Österreich 1930 in der
Josefstadt erstaufgeführt, knüpft Franz Molnár an die Erfolge von
Spiel im Schloß und
Der Schwan an.
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