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Regie
Günter Krämer
Bühnenbild
Rolf Langenfass
Kostüme
Falk Bauer
Kathrin
Traute Hoess
Sloane
Markus Gertken
Kemp
Fritz Muliar
Ed
Helmuth Lohner
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Joe Orton
Seid nett zu Mr. Sloane
Premiere: 18. April 2002
Die vereinsamte Kathrin, eine Frau in den Vierzigern, die mit ihrem alten Vater lebt, hat in der
Bücherei einen um vieles jüngeren Mann kennengelrnt und vermietet ihm ein Zimmer ihres Hauses.
Sloane gelingt es, Kathrin von ihm abhängig zu machen und gegen ihren homosexuellen Halbbruder Ed
auszuspielen, der sich ebenfalls in ihn verliebt hat. Nichtstuend und die Familie mit seinen Launen
terrorisierend, breitet Sloane sich aus. Doch der alte Vater glaubt, in Sloane den Mörder seines
Chefs wiederzuerkennen. Sloane reagiert in der ihm adäquaten Weise: er stösst den alten Mann die
Treppe hinunter. Kathrin und Ed setzen alles daran, den Mord zu tarnen. Sie wollen Sloane unter
allen Umständen bei sich behalten und beschließen in einem Kompromiss, sich den Mann zu teilen, bis
Kathrins Kind, das sie von Sloane erwartet, geboren ist...
Sloane ist amoralisch, er verkörpert Desillusionierung in Aktion. Der tragikomische Witz des
Stückes ist gegen die Heuchelei und die Intoleranz einer mittelständischen Gesellschaft gerichtet.
Die Welt und ihre Werte werden auf den Kopf gestellt. Orton hat begriffen, daß man die Menschen zum
Lachen bringen muss, damit sie zuhören.
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