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Regie
Michael Kreihsl
Bühnenbild und Kostüme
Hugo Gretler
Emmi Rothner
Ruth Brauer-Kvam
Leo Leike
Alexander Pschill
unterstützt von
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Daniel Glattauer
Alle sieben Wellen
Uraufführung
Premiere: 6. Mai 2010
Spieldauer: ca. 1 Stunde 50 Minuten, eine Pause
Bühnenfassung von Ulrike Zemme
Haben Sie Lust zu erfahren, was aus Emmi und Leo wurde? Nach einer durch äußere Umstände
erzwungenen Schreibpause von fast einem Jahr sind die beiden ihre Gefühle füreinander nicht
losgeworden. Der spritzige, zauberhafte Liebesdialog geht weiter, wie Emmi es ausdrückt: „Du lebst
dein Leben. Ich lebe mein Leben. Und den Rest leben wir gemeinsam.“
Alle sieben Wellen, die Fortsetzung der Erfolgsproduktion
Gut gegen Nordwind, ist ein ewiges Hin und Her, das Kommen und Gehen einer verbotenen
Liebe, denn Emmi ist noch immer verheiratet, und Leo hat eine Frau getroffen, die er heiraten will.
Sechs Wellen schwappen ans Ufer, doch die siebte ist für eine Überraschung gut.
Interview
mit Michael Kreihsl
Homepage Daniel Glattauer
Pressestimmen:
Grandios, wie Ruth Brauer-Kvam und Alexander Pschill diese Annäherungen zweier scheinbar
Beziehungsunfähiger zeigen. (...) Dieser Kampf und Krampf der Geschlechter ist unfassbar
komisch, unendlich zärtlich, tieftraurig und federleicht zugleich. Ruth Brauer-Kvam und Alexander
Pschill gelingt die Quadratur des Kreises. Virtuos spielen sie auf der Klaviatur der menschlicher
Gefühle, Hoffnungen, Nöte und Sehnsüchte. So natürlich und dabei so intensiv wie das Leben selbst.
Also hinreißend. (Kurier)
Michael Kreihsl sorgt für eine präzise, die Figuren erstaunlich verlebendigende Inszenierung, in
der nichts „Papier“ bleibt. (...) Ruth Brauer-Kvam und Alexander Pschill spielen ihre eigentlich in
den Computer getippten Sätze mit viel Charme, kluger Distanz und hintergründigem Witz. Eine
Idealbesetzung. (Kronen Zeitung)
Endlich sehen sie einander von Angesicht zu Angesicht. Emmi Rothner und Leo Leike. (...) ihre erste
persönliche Begegnung verlegt der Regisseur der Theaterfassung, Michael Kreihsl, hinter die Bühne
und auf den Videoschirm. Ein origineller, interessanter Coup einer rasanten Uraufführung (...). (APA)
Die Worte, schauspielerisch grandios umgesetzt (Regie: Michael Kreihsl), stehen im Vordergrund. Die
Taten werden zweitrangig und spielen sich zumeist nur in den Köpfen des Publikums ab: Wundervoll,
wie Emmi ihre whiskygetränkten Wut- und Mut-Ausbrüche inszeniert. Verspielt, wie sich Leo in seiner
Weinseligkeit verbal austobt. Die Sprachform des Mail-Dialogs wirkt für die Darsteller nie wie ein
künstlerisches Korsett, sondern als dramaturgisch wertvolles Stilmittel. Da werden Mail-Anhänge zu
Sinnbildern ausgelebt, das erste Treffen gerät zur witzigen Video-Einspielung und der Sex zum
Abenteuer. (...) Die Aufführung ist lebhafter als das Buch und auch als der Bühnen-Vorgänger Gut
gegen Nordwind. (Österreich)
Das Sich-Kennerlernen übers Netz, der Aufbau einer virtuellen Beziehung lag als Idee in der Luft.
Die simple Bühne tat den einigenden Sprachraum auf – in welchem man einander zugleich nahe und fern
ist. (...) Glattauer baute mit Versatzstücken aus dem Anbahnungsgezirp der Mutti-Romane und
originellen Bildern, Metaphern, Pointen einen so wahren wie artifiziellen Beziehungskosmos. Das
Publikum jubelte. (Wiener Zeitung)
Auch bei der Fortsetzung kann Michael Kreihsl wieder auf die Spielfreude von Ruth Brauer-Kvam und
Alexander Pschill vertrauen, die Emmi und Leo zum Leben erwecken. Deren reale Begegnungen werden
als Video-Einspieler gezeigt, bei großen Gefühlen wird Musik gespielt (Jimmy Scott, PeterLicht). (Falter)
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