|
|
|
|
|
|
|
Regie
Gabriel Barylli
Bühnenbild und Kostüme
Ulrich Schulz
Stefan Kowalsky
Michael Dangl
Martin Sterneck
Alfons Haider
Peter Steiner
Martin Zauner
|
|
Gabriel Barylli
Butterbrot
Premiere: 15. Januar 2009
Martin, Peter und Stefan verbindet eine „richtige“ Männerfreundschaft. Gemeinsam sind ihnen die
Ratlosigkeit und die Enttäuschungen, die sie auf der Suche nach einer Möglichkeit des
Zusammenlebens zwischen Mann und Frau erfahren haben.
Gabriel Baryllis Erfolgsstück über die Sehnsucht nach Glück und Verlässlichkeit startete 1988
seinen Siegeszug: Es wurde an über 100 Bühnen gespielt und in mehrere Sprachen übersetzt. Dem Stück
folgte der Roman, der schnell zum Bestseller wurde und Gabriel Barylli ein breites Publikum
sicherte. Bereits ein Jahr später führte er selbst Regie für die dazu adaptierte Filmversion, die
ihm 1991 den Bayerischen Filmpreis einbrachte.
„Beziehungsgeschichten sind mein Lebensthema, weil ich der Meinung bin, dass sich alles davon
ableiten lässt: Das Glück, das wir in einer Beziehung erleben, aber auch das Scheitern färben auf
unseren Alltag, den Beruf, unsere Gesundheit - und in Summe auf unsere Gesellschaft ab.“
Gabriel Barylli
Pressestimmen:
In Baryllis begeistert aufgenommener Inszenierung brillieren Martin Zauner als Besitzer eines
Schuhgeschäfts, den seine heiß geliebte Frau nach mehreren Eskapaden betrügt (...) Alfons Haider
ist der zurückhaltende Architekt, der bei einem Schauspieler und Autor – ein Selbstporträt Baryllis
– einzieht. (...) Alle drei Schauspieler stellen hinreißend gegensätzliche Typen dar und agieren
unter der Leitung des Autors geradezu als Idealbesetzungen. Entsprechend groß war der Beifall, in
den auch Ulrich Schulz für sein effektvolles romantisches Bühnenbild miteinbezogen wurde. (Kronen Zeitung)
Die Fortune des Regisseurs Barylli ist vor allem der Darsteller Martin Zauner. Ihm als Peter
gelingt es nicht nur, treffsicherer Pointen zu setzen und Rhythmen vorzugeben, in die sich Michael
Dangl als Stefan hervorragend einfügen kann. Er bricht das zeitweise allzu ernst angelegte
Schauspiel auch immer wieder sehr zu dessen Vorteil auf eine leichtere, bekömmlichere
komödiantische Ebene herunter. (Standard)
So holt sich etwa Martin Zauner als gar nicht unschuldiger und daher verlassener Ehemann gekonnt
jede Pointe; so gibt Michael Dangl einen herrlich narzisstischen, oft der Astrologie frönenden
Schauspieler. Die größte Überraschung aber liefert Alfons Haider, der seinen letztlich aus der
Männer-WG ausbrechenden Architekten glaubhaft, zurückgenommen und sehr seriös spielt. Ein starkes
Trio eben. (Kurier)
Viele Premierenbesucher schätzten die Pointen und bedachten die Aufführung am Ende mit Applaus und
Jubel. (Österreich)
(...) witzige Dialoge und archetypische Situationskomik. (...) Herr auf der Bühne ist Martin
Zauner: ein geborenes komödiantisches Talent von der Pointensicherheit eines Knallkomikers und
doch, ein nicht alltäglicher Vorgang, auch der Feinnuancierung des Brachialen mächtig. Michael
Dangl, einer der Könner des „Josefstadt“-Ensembles, hat für den Schauspieler Stefan die
erforderliche Eitelkeit und Selbstverliebtheit vorrätig, ohne den Autor zu imitieren oder zu
parodieren. Alfons Haider schließlich als Architekt Martin bringt Souveränität, Auftreten und
Präzision ein. (News)
Nachhaltig entzückt und berührt Martin Zauner als verlassener Schuhhändler. (Presse)
|
|
|
|