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Regie
André Pohl
Bühnenbild und Kostüme
Alois Gallé
Brindsley Miller, ein junger Bildhauer
Oliver Baier
Carol Melkett, seine Verlobte
Emese Fáy
Miss Furnival, ein spätes Mädchen
Marianne Nentwich
Colonel Melkett, Carols Vater
Toni Slama
Harold Gorringe, Brindsleys Nachbar
Andreas Steppan
Schupanski, ein russischer Emigrant
Oliver Huether
Clea, Brindsleys Verflossene
Katharina Pichler
George Godunow, ein älterer Milliardär
Gideon Singer
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Peter Shaffer
Komödie im Dunkeln
Premiere: 5. November 2009
Um seinen Schwiegervater in spe zu beeindrucken, hat sich Brindsley Miller die wertvollen Möbel
seines Nachbarn, der gerade auf Urlaub ist, ausgeliehen. Brindsley verdient als Künstler nicht
viel, und so wollen er und seine Verlobte Carol bei ihrem strengen Vater den Anschein von Wohlstand
erwecken.
Dieses Täuschungsmanöver bietet die Ausgangslage für eine turbulente Farce. Peter Shaffer
arbeitet mit einem genialen Trick: Nach einem Kurzschluss müsste die Bühne eigentlich im Dunkeln
liegen, doch die Lichtverhältnisse sind umgekehrt. Die Zuschauer sehen alle Ereignisse im hellen
Tageslicht, während die Schauspieler so tun müssen, als ob sie im Dunkeln tappen würden. So
entstehen umwerfend komische Momente. Nicht nur müssen die Möbel in völliger „Dunkelheit“ Stück für
Stück wieder in die Wohnung des Nachbarn geschafft werden, als dieser unvermutet auftaucht. Auch
eine ängstliche Nachbarin und ein reicher Kunstsammler müssen umsorgt werden. Schließlich taucht
noch die ehemalige Geliebte von Brindsley auf, die die Situation schamlos für sich zu nutzen
weiß.
Pressestimmen:
André Pohl hievte in geschickter Art das harmlose Spiel in die Gegenwart und spannt sein
prominentes Ensemble perfekt in das rasante Komödienwerkel ein. (Kronen Zeitung)
Beste Unterhaltung ist garantiert. (...) Enormer Stress für die Lachmuskeln. (...) Regisseur André
Pohl gelingt es, im guten Wohnzimmer-Bühnenbild samt obligater Stolperfallen Shaffers "schwarze
Komödie" mit viel Gespür und Tempo ablaufen zu lassen. (...) Und so steht einem echten
Slapstick-Feuerwerk nichts im Weg, denn das Ensemble ist mit Eifer bei der Sache. Oliver Baier etwa
als Brinsley spielt sein komödiantisches Talent herrlich aus. Marianne Nentwich, Toni Slama und
Andreas Steppan setzen irrwitzige Glanzlichter. Emese Fáy, Oliver Huether, Katharina Pichler und
Gideon Singer fügen sich gut ein. Ein echter Spaß. (Kurier)
Regisseur André Pohl gibt der Show viel Tempo und jene Präzision, auf der die Pointen nur so
dahinrauschen. Das urkomische Ensemble um Oliver Baier, Andreas Steppan und Marianne Nentwich löst
pausenlos Lachorkane aus. Fazit: Der wohl lustigste Theaterabend in Wien. (Österreich )
Tempo, Turbulenzen, Tohuwabohu gelingen perfekt (...). (Wiener Zeitung)
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