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Regie
Werner Sobotka
Bühnenbild
Amra Bergman-Buchbinder
Kostüme
Elisabeth Gressel
Musikalische Leitung
Christian Frank
Choreografie
Ramesh Nair
Sugar Kane, Sängerin und Ukulele-Spielerin
Mirjam Weichselbraun
Joe, ein arbeitsloser Saxophonist
Martin Niedermair
Jerry, ein arbeitsloser Bassist
Boris Pfeifer
Sir Osgood Fielding, ein Millionär
Siegfried Walther
Sweet Sue, Chefin der „Society Syncopaters“-Girl-Band
Susanne Draxler
Spats Palazzo, ein Gangsterboss
Toni Slama
und mit
Oliver Huether
Thomas Mraz
Bernhard Viktorin
Ronnie Veró Wagner
Jasmin Bilek
Daniela Lehner
Kerstin Löcker
Nina Tatzber
Josef Blazivocs
Johannes Gerhart
Emanuel Kastner
Alexander Kuchar
Toni Matzl
unterstützt von
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Peter Stone
Sugar - Manche mögen´s heiß
Premiere: 10. September 2009
Musik von Jule Styne, Gesangstexte von Bob Merrill
Nach dem Film „Some Like It Hot“ von Billy Wilder und I. A. L. Diamond, basierend auf einer
Story von Robert Thoeren
Fassung von Werner Sobotka
Nach der erfolgreichen „Swingisierung" vom „Weißen Rössl" in der Vorsaison wollen Herbert
Föttinger und ich nun noch einen Schritt weitergehen. War es beim Rössl eine große Operette, die
wir auf die kleine Kammerspielbühne gebracht haben, so ist es diesmal gar ein Film, der uns als
Vorlage dient - und nicht gerade der schlechteste: wurde „Some Like It Hot" doch 2001 von der
amerikanischen Kritikergilde zum besten Film des 20. Jahrhunderts gewählt. Kein Wunder, stammen
Drehbuch und Regie zu einem der legendärsten Hollywood-Filme von einem waschechten Wiener - Billy
Wilder. Und wenngleich es heuer bereits genau 50 Jahre her ist, dass dieser Film seine Premiere
feierte, sind die schnellen Dialoge, die aberwitzigen und slapstickgeladenen Situationen und die
detailliert und pointiert gezeichneten Charaktere heute genauso modern und zeitlos wie damals.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit meinem langjährigen musikalischen Leiter Christian
Frank, der den zeitlosen Liedern („I Wanna Be Loved By You") erneut ein swinging-jazziges Kleid
geben wird und mit Ramesh Nair, der - wie schon beim „Weißen Rössl” - aus unseren Darstellern
Choreographien herausholen wird, von denen diese nicht einmal selber wissen, dass sie in ihnen
stecken. Und nicht zuletzt auf ein Ensemble, das in unzählige Rollen - und manchmal sogar als
Männer in Frauenkleider - schlüpfen muss, um dem Tempo der Story gerecht zu werden. Mit einem Wort:
Ich freu mich auf eine lustige wenngleich sicherlich schweißtreibende Arbeit - aber wie heißt es
schließlich so schön: Manche mögen's heiß!
Werner Sobotka
Pressestimmen:
Umjubelte Premiere (...) hinreißende Bühnenfassung. (...) Ein Glücksfall. Denn was Martin
Niedermair und Boris Pfeifer abliefern, ist schlicht grandios. Wie diese beiden Vollblutkomiker vor
der Mafia flüchten, auf elegante Damen oder noble Millionäre machen, sorgt für Lachsalven ohne
Ende. Da sitzt jede Pointe perfekt, da bleibt kein Auge trocken, das ist Comedy vom Feinsten.
Fabelhaft. (...) Echte Glücksgefühle sind bei diesen Leistungen angebracht. Großes Lob gebührt aber
auch Regisseur Werner Sobotka, der seine Bühnenfassung sehr flott, rasant, spritzig wie witzig
ablaufen lässt, der sein spielfreudiges Ensemble zu Höchstleistungen animiert. (...) Tolle
Choreographie von Ramesh Nair. (Kurier)
Und mit viel Charme, rasanten Szenenwechseln, überzeugenden Schauspielern und Liebe zum Detail
schaffen es Regisseur Werner Sobotka und sein Team, dem Publikum der Kammerspiele einen witzigen
Abend zu bescheren. Große Lacherfolge, kongeniale Tanzeinlagen, zeitlos komische Dialoge. (Presse)
Kaum glaublich, dass sich diese turbulente, personenreiche Geschichte mit ihrem rasanten
Schauplatzwechsel unbeschadet auch auf der winzigen Bühne der Kammerspiele realisieren lässt. Doch
Werner Sobotka hat mit viel Ambition und Geschick das schier Unmögliche zum Gaudium des Publikums
möglich gemacht und sich dabei ziemlich getreu an die Filmvorlage gehalten. Das Ergebnis ist ein
tempogeladenes, von Ramesh Nair professionell choreographiertes, von Christian Frank musikalisch
betreutes Ausstattungs-Musical mit viel Crossdressing-Klamauk und blitzschnellen, bravourös
gestalteten Umbauten. (Wiener Zeitung)
Niedermair ist als zur Josephine gewandelter Saxophonist Joe ebenso zum Niederknien wie als
vermeintlicher Yachtbesitzer und „Shell“-Erbe, Pfeifer legt die Lemmon-Rolle des Bassisten Jerry,
der sich als Daphne einen echten Millionär (Siegfried Walther ist dabei ein kongenialer Partner)
angelt, kantiger an als das Film-Vorbild und überzeugt gerade dadurch. (...) Gelungener
Saisonauftakt. Professionelle Unterhaltung mit Charme. (Oberösterreichische Nachrichten)
Die Stars des Abends sind Boris Pfeifer (Jerry / Daphne) und Siegfried Walther (Millionär). Beide,
souveräne Schauspieler, sorgen für schwungvolle Dialoge. Lachbomben explodieren. Da jagt ein Gag
den anderen. Ein hinreißendes Duo mit Gespür für den richtigen Moment und die richtige Mischung aus
Verzauberung und Perfektion! Das übrige Ensemble gefiel vor allem in den spritzigen wie
intelligenten Tanzszenen von Ramesh Nair. (Kronen Zeitung)
Auch dass Mirjam Weichselbraun erst gar nicht versuchte, Marilyn Monroe nachzumachen, war eine
instinktsichere Entscheidung. So entwickelte sie die Figur der Tingeltangel-Sängerin 'Sugar' sehr
eigenständig. Und für eine Theater-Debütantin erstaunlich präzise. (Österreich)
Dynamische Cross-Dressing-Sause. Siegfried Walther entzückt als herzhafter Millionär Sir Osgood
Fielding. (Standard)
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