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Regie
Gernot Friedel
Bühnenbild
Rolf Langenfass
Kostüme
Eszter Kovasznay
Willie Clark, Komiker
Otto Schenk
Al Lewis, sein ehemaliger Partner
Helmuth Lohner
Ben Silverman, sein Neffe und Agent
André Pohl
Krankenschwester
Johanna C. Hohloch
Krankenschwester
Marianne Nentwich / Adelheid Picha / Hertha Schell
Regieassistent
Friedrich Schwardtmann
Krankenschwester
Johanna C. Hohloch
Krankenschwester
Marianne Nentwich
Patient
Hans Wolfgang Pemmer
Stimme des Regisseurs
Matthias Croy
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Neil Simon
Sonny Boys
Premiere: 4. März 1999
Das Erfolgsduo Willie Clark (Otto Schenk) und Al Lewis (Helmuth Lohner), von ihrem früheren Manager
Ben Silverman (André Pohl) wieder zusammengeführt und zu einem letzten gemeinsamen Fernsehauftritt
überredet, liefert einander einen auf Haßliebe begründeten Schlagabtausch um die Gunst des
Publikums.
Doch hinter der Fassade von spitzfindigem Wortwitz und Zynismen werden zwei Männer sichtbar,
deren lange gemeinsame Geschichte von umjubelten Auftritten in energischer Auflehnung gegen das
Altern und im Kampf um Würde und Anerkennung endet.
Die Stücke von Neil Simon, dem erfolgreichsten Broadwayautor aller Zeiten, werden im Theater
in der Josefstadt und in den Kammerspielen seit Mitte der Sechzigerjahre regelmäßig gespielt.
Simons Komödien sind Spiegel der Seelenlandschaften und der Wunschträume seiner Hauptpersonen,
Alltagsgeschichten des weißen, amerikanischen - meist jüdischen - Mittelstandes, deren Probleme
Simon ironisch verpackt und in hinreißend vielschichtigen Wortwitz kleidet. Mit
Sonny Boys, uraufgeführt 1972 in New York und in der Verfilmung mit Walter Matthau und
George Burns zum Filmkomödienklassiker avanciert, bietet Neil Simon Unterhaltungstheater auf
höchstem Niveau, mit treffsicheren Pointen, ausgefeilten Charakteren und einem leichtfüßigen und
zugleich tiefsinnigen Humor. Am Beispiel eines berühmten, aber nunmehr seit mehr als einem
Jahrzehnt getrennten und bis auf die Knochen verfeindeten Komiker-Paares, Stars einer versunkenen
Vaudeville-Ära, wird ersichtlich, welch harte menschliche Realitäten hinter der scheinbar mühelosen
Oberfläche des vermarkteten Entertainments stecken.
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