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Melissa Gardner
Sandra Cervik
Andrew Makepeace Ladd III
Herbert Föttinger
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A. R. Gurney
Love Letters
Premiere: 28. Juni 2008
Spieldauer: ca. 1 Stunde 50 Minuten, eine Pause
Eine Frau, ein Mann und die Briefe der beiden: Das ist der Stoff, aus dem A. R. Gurneys 1990 für
den Pulitzer Preis nominiertes Stück
Love Letters ist. Die sich hier schreiben heißen Andy und Melissa - zwei
gutbürgerliche „Königskinder“ aus dem Amerika des 20. Jahrhunderts; sie können zusammen nicht
kommen, und sie lassen nicht voneinander.
Die Spur ihrer Briefe reicht von den ersten Zettelchen, die sie sich vor dem zweiten
Weltkrieg unter der Schulbank zustecken bis in die Zeit der Anrufbeantworter. Es ist die Geschichte
einer großen Liebe, intelligent, frech, zuweilen aber auch gedämpft, zweiflerisch und
melancholisch - so reflektieren Melissa und Andrew ihre Erlebnisse, ihre Gedanken, ihre
Visionen. Ihre Wege trennen sich. Das Hoffen auf den anderen und seine Antworten aber hört nie
auf.
Albert Ramsdell Gurney wurde am 1. November 1930 in Buffalo, New York geboren.
Neben seiner Arbeit als Professor für Literatur am M. I. T. in Cambridge, schuf er sich einen Namen
als einer der gefragtesten Gegenwartsautoren der Off-Broadway Szene. In seinen mehrfach
ausgezeichneten Theaterstücken wirft er mit psychologischem Scharfsinn einen Blick hinter die
Fassade von Wohlstand und Prestige seiner Charaktere. Der größte Erfolg gelang ihm 1989 mit The
Cocktail Hour und Love Letters, die auf vielen internationalen Bühnen inszeniert wurden.
Pressestimmen:
Föttinger zeichnete deutlich, wie die Fassade des Mannes immer mehr seine Lebendigkeit übertüncht,
und die Cervik ist meisterlich darin, das Zerbröseln eines Charakters spürbar zu machen, ohne in
billige Effekthascherei zu verfallen. (Merker)
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