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Regie
Michael Gampe
Bühnenbild und Kostüme
Rolf Langenfass
Martha Jost
Ingrid Burkhard
Walter Jost, ihr Sohn, Pfarrer des Ortes
Siegfried Walther
Lisi Biegler, eine exzentrische Frau, Marthas Freundin
Erni Mangold
Frieda Ehrenberg, eine vornehmere Dame, Marthas Freundin
Marianne Nentwich
Hanni Beer, Marthas Freundin
Gertrud Roll
Fritz Beer, Hannis Sohn, Bürgermeister des Ortes
Peter Moucka
Shirley Bigler, Lisis Tochter
Therese Lohner
unterstützt von
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Stefan Vögel
Altweiberfrühling
Premiere: 8. April 2010
Eine eigensinnige Witwe und ihre Freundinnen, die sich nicht unterkriegen lassen, stellen das Leben
in einem verschlafenen Dörfchen mit Charme, Herz und Biss gehörig auf den Kopf. Die Komödie erzählt
dabei von der zweiten Chance im Leben und vom Mut, der nötig ist, um sie zu nutzen – denn für die
Verwirklichung von Träumen ist es nie zu spät!
Das ganze Leben hat die 80-jährige Martha in ihrem kleinen Dorf verbracht. Jetzt ist ihr
Ehemann gestorben und das Leben erscheint ihr ohne Sinn. Der familieneigene Gemischtwarenladen
lohnt sich nicht mehr und ihr Sohn Walter, der Dorfpfarrer, möchte die Räume am liebsten ganz für
seine Bibelgruppe haben. Doch zum Glück ist Martha nicht allein. Ihre Freundinnen Frieda, Hanni und
Lisi stehen ihr zur Seite und ermuntern sie, noch mal etwas Neues zu beginnen. Da erinnert sich
Martha an ihren Jugendtraum: damals wollte sie in Paris eine kleine Dessous-Boutique eröffnen.
Stefan Vögel wurde 1969 in Bludenz geboren, ist Theaterautor, Schauspieler und
Kabarettist. Er wuchs in Gurtis, einer 200-Seelen-Gemeinde in den Vorarlberger Alpen, auf. Nach dem
Studium der Wirtschaftsinformatik an der Universität Zürich wandte er sich dem Theater zu. Seit
1993 ist er als freischaffender Autor und Schauspieler tätig. Erste Erfolge mit seinem in Mundart
verfassten Kabarettstück „Grüß Gott in Voradelberg“, das auch als Buchversion erschien und in
mehreren Fortsetzungen zu einem der erfolgreichsten Vorarlberger Bühnenstücke wurde. In der Folge
lockte er mit „Schaffa, schaffa Hüsle baua“ in mehr als 120 Aufführungen über 60.000 Besucher in
die Theater. Seine Theaterstüche werden u.a. in Stuttgart, Wien, Hamburg, Berlin, Frankfurt am
Main, Dresden, Düsseldorf, Bregenz und Kortsch aufgeführt. Seit 2005 ist er mit seinem
Kabarettprogramm „Solo“ unterwegs. 2005 wurde er von der österreichischen Wahrnehmungsgesellschaft
für Urheberrechte, Literar Mechana, in Wien mit dem Dramatikerpreis ausgezeichnet.
„Vögel ist ein Sprachtalent der Spitzenklasse, der nicht nur mit den schillernden Farben des
Dialekts jongliert, sondern auch Bödele-Dütsch, Amerikanismen und hochsprachliche Gemeinplätze
souverän und pointenreich präsentiert ... Ja, selten so gelacht in Vorarlberg." (Vorarlberger
Nachrichten)
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