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Regie
Wolf-Dietrich Sprenger
Bühnenbild und Kostüme
Achim Römer
Der Mann ohne Namen
Fritz Muliar
Marion Liebherr
Elfriede Ott
Heinz, ihr Neffe
Michael Dangl
unterstützt von
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Felix Mitterer
Der Panther
Uraufführung
Premiere: 8. November 2007
Spieldauer: ca. 1 Stunde 45 Minuten, eine Pause
Zwei ältere Menschen, vielleicht ein Ehepaar, treffen sich nach vielen Jahren in einer
außergewöhnlichen Situation wieder. Beim Versuch einer zaghaften Annäherung flackert manchmal die
Erinnerung an ein vergangenes Leben auf, um dann wieder in der Dämmerung zu versinken: Paris, ein
Gedicht von Rilke, der Tod des Sohnes... Was verbindet die beiden? Ein Leben? Ein Spiel? Ein
Traum?
Pressestimmen:
Wirkungsvolle Partitur - Wolf-Dietrich Sprengers Regie eröffnet Muliar und seiner kongenialen
Partnerin Elfriede Ott alle Möglichkeiten, dies mit diskreten, leisen Tönen und kleinen Gesten,
aber auch mit Einsatz drastischer, situationskomischer Mittel berührend deutlich zu machen. (Wiener Zeitung)
Ein bepacktes, amüsantes Stück jedenfalls für ein wunderbares Schauspielerduo. Trotz oder wegen
Demenz: Sein gemeinsames Glück findet das Paar. (Der Standard)
Felix Mitterer ist etwas Besonderes gelungen. Er hat immer starke Themen, die dazu angetan sind,
das soziale Gewissen zu beuteln. Hier redet er nicht über Altersvergesslichkeit, über Demenz und
die dramatischen Folgen für alte Ehepaare, vielmehr lässt er das Publikum die Verwirrung
unmittelbar miterleben. Ein Volltreffer! (Salzburger Nachrichten)
Muliar zieht dabei alle Register seines Könnens, schnippisch ist er und zynisch, aber auch
sentimental und sogar hilflos in seiner Gedankenwelt, in der sich mehr und mehr Düsternis breit
macht, die schönen wie weniger schönen Erinnerungen langsam verlöschen.
Mitterer hat das mit sanftem Witz und leisen Pointen, aber auch mit Ernst in eine leichte
Bühnenform gebracht. (Kronen Zeitung)
Und so ist Fritz Muliar ein wirklich bewegender alter „Panther“, der um sein Gedächtnis und um
seine Existenz ringt. Beklemmend und seltsam schön. Eine große Leistung Muliars. Aber auch Elfriede
Ott hat man seit Jahren nicht mehr so ernsthaft spielen gesehen, wie hier als völlig uneitle
Marion. Sie bietet Muliar gekonnt Paroli, ohne ihn überstrahlen zu wollen. Dritter im Bunde ist
Michael Dangl, der als Schlurf eines Neffen in jeder Szene brilliert. (Kurier)
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