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Regie
Werner Sobotka
Bühnenbild
Lothar Hüttling
Kostüme
Elisabeth Gressel
Musikalische Leitung & Arrangements
Christian Frank
Klavier
Christian Frank
Reeds
Herbert Berger
Kontrabass
Andy Mayerl
Schlagzeug
Klaus Pérez-Salado
Choreografie
Ramesh Nair
Mutter Oberin
Marianne Mendt
Schwester Maria Hubert
Angelika Niedetzky
Schwester Robert Anna
Sona MacDonald
Schwester Maria Amnesia
Ruth Brauer-Kvam
Schwester Maria Leo
Hanna Kastner
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Dan Goggin
Non(n)sens
Premiere: 12. Mai 2012
Die harmlose, aber leider auch völlig unfähige Köchin eines Klosters hat nichtsahnend 52 ihrer
Ordensschwestern mit einer vergifteten Bouillabaisse vorzeitig gen Himmel gesandt. Die Aufregung
ist groß, vor allem weil das Geld für die vielen Beerdigungen nicht reicht. Mit einer selbst
einstudierten Benefizvorstellung versuchen nun die Mutter Oberin und die überlebenden
Ordensschwestern Geld zu sammeln. Jede Schwester hat sich dafür die eine oder andere Nummer
ausgedacht.
Das Stück wurde 1985 in New York uraufgeführt, lief dort über neun Jahre und erhielt
zahlreiche Preise. Es wurde weltweit mehr als 5000 Mal produziert.
Pressestimmen:
Langsam wird es wirklich unheimlich. Was auch immer Regisseur Werner Sobotka in den Wiener
Kammerspielen anfasst - der Publikumserfolg ist garantiert. Nach dem "Weißen Rössl", "Sugar",
"Cabaret" und "Singin' In The Rain" hat Sobotka nun die so heilige katholische Kirche für sich
entdeckt. [...] "Non(n)sens" ist eine musikalische Nummernrevue, die von Walzer über Can-Can bis
Pop, Rock, Chanson und Schlager so ungefähr alles und jeden durch den gar nicht göttlichen Kakao
zieht, die in den schönsten Momenten an die Subversivität von Monty Python erinnert. Sobotkas
Regie, das Bühnenbild von Lothar Hüttling, die Kostüme von Elisabeth Gressel, die (tolle)
Choreografie von Ramesh Nair und vor allem die von Christian Frank geleiteten Musiker - das passt
alles (fast) perfekt. Wenn dann noch Marianne Mendt, Angelika Niedetzky, Sona MacDonald, Ruth
Brauer-Kvam und Hanna Kastner singend über die Bühne fegen, dann sieht auch eine Whoopi Goldberg
sehr alt aus. (Kurier)
Dan Goggins "Non(n)sens" in den Wiener Kammerspielen: ein verrückt-turbulentes Musical [...].
Werner Sobotka hat brillant inszeniert. Ein Riesenspaß! (Österreich)
[…] Alle Fünf zeigen Show-Begabung – und ihre bunten Dessous beim Cancan aus Offenbachs "Orpheus
der Unterwelt". Die jüngste, Maria Leo, bewährt sich mit einem Todestanz aus "Nonnsee", Maria
Hubert (Angelika Niedetzky) lädt zu einem Medley aus Filmen einschließlich des Löwen von
Metro-Goldwyn-Mayer, Maria Amnesia zieht eine Puppennonne hervor und singt mir ihr im Duett… Werner
Sobotka hat die Nonnen-Revue blendend inszeniert (Bühne: Lothar Hüttling), Ramesh Nair die flotten
Tänzerinnen arrangiert, die vier Musiker unter Christian Frank haben Pep. Vergnüglich! (Kronen Zeitung)
[...] Der Abend wir getragen von den hervorragenden Musikern (Arrangements und Klavier: Christian
Frank) und den perfektionistisch agierenden Multitalent-Darstellerinnen. Marianne Mendt darf
als Mutter Oberin hemmungslos jazzeln. Angelika Niedetzky reißt als ihrer Stellvertreterin das
Publikum mit einer Filmparodienummer zu Beifallsstürmen hin. Die virtuose Sona MacDonald kann
sowieso alles und Ruth Brauer-Kvam porträtiert das Dummchen der musikalisch-katholischen
Neigungsgruppe mit äußerster Präzision. Hanna Kastner flattert mit elegantem Spitzentanz als
Nonnen-Nesthäckchen über die Bühne. Die Tanzeinlagen choreografiert von Ramesh Nair, verlangen den
Darstellerinnen einiges ab. Musikalisch jagt ein Showstopper den nächsten, man bleibt aber stets im
klassischen Ton. Die Aufführung lebt von durchwegs geglückten Musiknummern: Ein geglücktes
Potpourri, zusammengehalten von einem sehr dünnen Handlungsfaden, auf den große, glänzende Perlen
gefädelt sind. (Wiener Zeitung)
Hier entfaltet sich mit hinreißenden Interpretinnen der denkbar schönste, frechste [...]
Nonnen-Unsinn. [...] Schon, wie die Damen mit Engelsflügel-Hauben auftreten (nur die Mutter Oberin
trägt gleich eine ganze Kirche am Kopf), ist Spitze (Kostüme: Elisabeth Gressel, das unaufwendige
Kirchen-Bühnenbild stammt von Lothar Hüttling). Regisseur Werner Sobotka gilt zu Recht als
Spezialist für dergleichen Blödsinn, der so perfekt über die Bühne gehetzt werden muss, dass man
gar nicht zum Denken kommt. Auf "österreichisch" bearbeitet, kommen die überlebenden
Ordensschwestern eines kleinen Klosters in Pfaffstätten dem Publikum von Anfang an mit dem vollen
"Schmäh", dass sie eine Benefizveranstaltung durchführen müssen, um ihre leider von einer
Bouillabaisse vergifteten Mitschwestern würdig begraben zu können… Wenn die Damen nicht heftig und
durchaus auch untergriffig mit- und gegeneinander argumentieren, gibt es Solo-Nummern oder auch
hinreißende kollektive Gesangs- und Tanzszenen (für welche "der Inder" Ramesh Nair mehr als
erfolgreich verantwortlich zeichnet). Wenn man die legendäre Marianne Mendt engagiert, dann rockt
der Abend um ihre selbstironische Fülle und dunklen Töne: Dabei hat sie noch einen so
verschmitzt-liebenswürdigen Schmäh – die Mendt, die kann’s. Mit Sona MacDonald in der Rolle der
ehrgeizigen Schwester Robert Anna hat die Josefstadt bekanntlich eine herausragende Sängerin und
äußerst charmante Person zu bieten, und Ruth Brauer-Kvam bekam mit der "Schwester Amnesia", die
alles vergisst, ohnedies die beste Rolle: singen und tanzen und bauchreden kann sie auch, von ihrer
rührenden Persönlichkeit einmal ganz abgesehen. Und was ist sie – sozusagen nebenbei – noch für
eine Schauspielerin! Anbetungswürdig. Um die Fünferbande zu komplettieren, holte man gleich zwei
Linzerinnen ins Team, wobei die Kabarettistin Angelika Niedetzky als Schwester Maria Hubert einen
geradezu hinreißend trockenen Spruch loslässt und Hanna Kastner als Schwester Maria Leo
Solo-Tanzkunststücke bietet, die fast an Akrobatik gemahnen. Die Herren Musiker (musikalische
Leitung & Arrangements: Christian Frank) agieren in Priestergewändern und machen herrlich
Krach. Das Publikum war schlechtweg aus dem Häuschen über dieses Quintett, und Wien hat jetzt einen
Hit, der erst einmal bis Saisonende gespielt wird und für den man sich schleunigst Karten sichern
sollte. (Der Neue Merker)
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