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Kammerspiele der Josefstadt
Premiere: 20.01.2005

Eugène Labiche

Der Hausfreund

Deutsch von H. C. Artmann

Paul Célimar steht kurz vor seiner Vermählung. Vorher aber will er noch die Briefe seiner beiden Geliebten verbrennen und so mögliche Beweise seines Vorlebens tilgen. Aber nicht die Damen bringen ihn in Schwierigkeiten, sondern deren Ehemänner, die ihn - in Verkennung der Situation - mit ihrer Anhänglichkeit in die unmöglichsten Schieflagen bringen. Nur mit einer List kann er sich ihrer entledigen, um endlich das junge Eheglück zu genießen.

Martin Zauner personifiziert die Eitelkeit und die Schlauheit im verbalen Duell mit den Ehemännern seiner Ehemaligen.
(Kronen Zeitung)

Auf der Bühne der Kammerspiele stand der Vollblutkomödiant Martin Zauner, der als Paul Celimar knapp vor seiner Hochzeit in Nöte gerät. Führte ihn doch sein Weg in die Arme verheirateter Damen stets über die Freundschaft der überaus anhänglichen, betrogenen Gatten. Diese - Franz Suhrada und Peter Moucka zeichnen köstliche Typen - stürzen Celimar von einem Chaos ins nächste. Und Zauner spielt dabei sein ganzes Können aus, wehrt sich tapfer gegen Wahrheiten und auch gegen die von Marianne Chappuis und Manfred Schmid sicher verkörperten Schwiegereltern.
(Kurier)

Die Zeit hat Rolf Langenfass mit einer prachtvollen Bühne hervorragend umgesetzt. In der Aufführung besticht vor allem Martin Zauner als Celimar. Unterstützt wurde er in trefflicher Weise von den Freunden Franz Suhrada als Vernouillet und vor allem Peter Moucka als Bocardon. Insgesamt ist das Stück leichte Unterhaltung.
(Wiener Zeitung)

Regie
Georg Mittendrein

Bühnenbild und Kostüme
Rolf Langenfass

Musik
Michael Rüggeberg

Paul Celimar
Martin Zauner

Vernouillet
Franz Suhrada

Bocardon
Peter Moucka

Colombot
Manfred Schmid

Pitois
Christian Futterknecht

Madame Colombot
Marianne Chappuis

Adeline, Stubenmädchen
Dessislava Urumova