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Kammerspiele der Josefstadt
Premiere: 19.10.2000

Anton Hamik

Der verkaufte Großvater

Eigentlich will ihn jeder los sein, den Großvater, bis der Großbauer Haslinger ein Angebot macht: er will den Großvater kaufen. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, daß er von den beiden Häusern erfahren hat, die dieser angeblich besitzt. Geschickt treibt der Großvater seinen eigenen Preis in die Höhe und nach gemachtem Geschäft zieht er zu Haslinger, läßt sich dort verwöhnen und schaut genüßlich zu, wie sich alles plötzlich um ihn dreht. Haslinger und seine Frau sehen sich bereits als Erben, aber sie haben nicht mit der Schläue des Großvaters gerechnet, der ihnen gehörig eins auswischt. Für den Großvater gibt es ein doppeltes Happy End, da er auch seine Enkelin in guten Händen weiß.

Franz Xaver Kroetz hat diese bäuerliche Groteske bearbeitet, die im Münchner Volkstheater mit Hans Michael Rehberg zum Dauerbrenner wurde.

Regie
Thaddäus Podgorski

Bühnenbild und Kostüme
Rolf Langenfass

Der Großvater
Otto Schenk

Der Kreithofer
Peter Moucka

Lois, sein Sohn
Martin Zauner

Zenz, die Magd
Susanna Wiegand

Der Haslinger
Wolfgang Böck

Nanni, sein Weib
Hertha Schell

Eva, seineTochter
Dagmar Kutzenberger

Martl, der Knecht
Gerald Pichowetz / Franz Gurnhofer