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Kammerspiele der Josefstadt
Premiere: 23.03.2000

Francis Veber

Die Nervensäge

Ein gemeingefährlicher Berufskiller (Herbert Föttinger), der vom Hotelfenster aus einen Kronzeugen erschießen soll, und ein von seiner Frau verlassener, verzweifelter Ehemann (Martin Zauner) werden irrtümlich im selben Hotelzimmer einquartiert. Keiner will es verlassen.

Das ist die Ausgangssituation dieser rasanten Komödie, in der zwei Männer, wenn sie auf groteske Weise um ein gemietetes Zimmer rangeln, eigentlich um ihren Lebensraum, ums Überleben und gegen das Versagen kämpfen.

Francis Veber, 1937 geboren, ist der fünfzehnte Schriftsteller in seiner Familie. Nach seinem ersten Theaterstück "L' Enlèvement", 1968 in Paris uraufgeführt, schrieb er 1970 die Krimikomödie "Die Nervensäge" ("Le contrat"). 1973 wurde dieser Theater-Bestseller mit Lino Ventura und Jacques Brel verfilmt; 1981 enstand die Hollywood-Version "Buddy Buddy" unter der Regie von Billy Wilder mit Jack Lemmon und Walter Matthau. Neben Arbeiten für den Film schrieb Veber "Dinner für Spinner", das 1995 in den Kammerspielen zu sehen war. Der junge österreichische Filmregisseur Nikolaus Leytner ("Drei Herren") führt zum ersten Mal an der Josefstadt Regie.

Regie
Nikolaus Leytner

Bühnenbild
Siegfried E. Mayer

Kostüme
Ursula Leitner

Louise
Sandra Cervik

Ralph
Herbert Föttinger

Wolf
Toni Slama

Francois
Martin Zauner

Hausdiener
Ronald Kuste