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Theater in der Josefstadt
Premiere: 06.12.2007

Neil LaBute

Wie es so läuft

Österreichische Erstaufführung

Der amerikanische Autor Neil LaBute ist für zeitgeistige Stücke wie Some Girl(s) und Das Maß der Dinge bekannt. Auch in Wie es so läuft geht es um ein aktuelles Thema: den versteckten Alltagsrassismus, denn wir erleben auf der Bühne eine raffinierte Dreiecksgeschichte zwischen einer weißer Frau, einem weißen Mann und einem schwarzen Mann, in der die Hautfarbe einiges Gewicht hat.

Der deutsche Film- und Theaterstar Dominique Horwitz agiert als Erzähler der Geschichte, der sich in die Beziehung zweier Ex-Mitschüler drängt.

Verblüffende Wendungen. Raffiniert. Eine Mischung aus Comedy und Krimi. Drei überzeugende Darsteller. Gut gemachte, schlaue und spannende Unterhaltung.
(OÖ Nachrichten)

Ein flott dahinredendes Trio, das mit Liebe und Gefühlen spielt. Dominique Horwitz spielt mit Schalk im Nacken und Perfidie. Sandra Cervik überzeugt in diesem modisch wirkenden Beziehungskrieg. Die Inszenierung macht Lachen über den American Way of life.
(Kronen Zeitung)

Gaststar Dominique Horwitz ist ein witziger, souveräner Conferencier, aber auch Sandra Cervik als Ich-bin-eine-immer-noch-sexuell-attraktive-Ehefrau-und-Mutter und Nikolaus Okonkwo als Ungustl machen ihre Sache gut. Schauspieler glänzen in einem Stück, das besser aussieht, als es ist: typisch Neil LaBute.
(Falter)

Das Theater in der Josefstadt ist runderneuert, nicht nur was die gelungene Renovierung betrifft. Auf dem Spielplan steht die Österreichische Erstaufführung von "Wie es so läuft", einer bitterbösen Komödie.
Regisseur Torsten Fischer kann auf ein exzellentes Darstellertrio bauen und inszeniert die Geschichte auf der ultracoolen Alubühne von Herbert Schäfer wie eine Sitcom.
In den 100 Minuten wird es nie langweilig, das ist auch die Kunst von Neil LaBute, der virtuos bei aller Drastik vieles offenlässt.
(Salzburger Nachrichten)

LaBute betreibt ein gekonntes Spiel mit Realitätsebenen, kokettiert mit der Ungewissheit um die Wahrheit. Gut gearbeitet und gespielt ist der Abend. Eine intelligente, gut gebaute und umgesetzte US-amerikanische Boulevard-Komödie mit Krimi Faktor und einer überraschenden inhaltlichen Wende.
(Kurier)

Das Schauspielerteam, Horwitz, Cervik und Okonkwo, ist perfekt besetzt und trägt das Stück, das von den Akteuren lebt. Begeisterter Applaus vom Premierenpublikum.
(Wiener Zeitung)

Auch die österreichische Erstaufführung von "This Is How It Goes" wurde bejubelt.
Star des Abends: Dominique Horwitz. Er spielt den Mann, der seltsam, fast surreal in das Leben eines Paares tritt, dabei auch in kurzen, ans Publikum gerichteten Zwischenbemerkungen andeutet, wie das Verhältnis zu ehemaligen Schulfreunden, zur Frau (Sandra Cervik) und ihrem Gatten Cody (Nikolaus Okonkwo) gewesen sein könnte, bzw. wie es sich nun entwickeln könnte. Cervik, ideal besetzt, und Okonkwo mit latenter Aggressivität halten im rasanten Spiel locker mit, vermitteln wie Horwitz etwas Geheimnisvolles, sie geben nichts zu früh und nicht zu viel preis. Das ist wesentlich für dieses Lehrstück von Liebe und Verrat, in dem bis zuletzt nicht ganz sicher ist, wer in welchem Ausmaß Opfer oder Täter sein wird.
(Presse)

Regie
Torsten Fischer

Bühnenbild
Herbert Schäfer

Kostüme
Ute Lindenberg

Die Frau
Sandra Cervik

Der Mann
Dominique Horwitz

Cody
Nikolaus Okonkwo