Florian Carove

Schauspieler

© Ingo Pertramer

Biografie

Der gebürtige Wiener studierte Schauspiel am Konservatorium der StadtWien bei Ksch. Prof. Elfriede Ott.

Mit achtzehn Jahren debütiert er als Mogli in Kypling’s "Das Dschungelbuch" am Stadttheater Klagenfurt. Es folgen Hauptrollen am Theater der Jugend und Arbeiten am Theater in der Josefstadt.
Er arbeitet u.a mit Otto Schenk, Günther Krämer, Helmut Lohner, Gernot Friedl, Hans Escher und David Muchtar-Samurai.

1998 geht Carove für drei Jahre als Ensemblemitglied ans TheaterPhönix nach Linz wo er u.a in Rollen wie Romeo in "Romeo und Julia", Pozzo in "Warten auf Godot", Elvis in "Sitcom", Adam in "Shakespeare’s sämtliche Werke, leicht gekürzt", oder Kreon in "Ödipus" zu sehen ist. Er spielte den Christian in "Cyranao de Bergerac" bei den Sommerfestpielen Melk und bei den Sommerspielen Perchtoldsdorf in "Was ihr wollt" den Sebastian, Regie Michael Sturminger.

2002 besetzt ihn Johanna Tomek als Hamlet in Howard Barker ‘s "Gertrud. Der Schrei". Daraufhin holt Barrie Kosky Florian Carove ans Schauspielhaus Wien. Er spielte u.a. in Erfolgsproduktionen wie "Poppea", "Der verlorene Atem" oder "Hoffmanns Erzählungen". Es folgen Gastspiele im Grand Théâtre de Luxembourg, am Berliner Ensemble, Melbourne Arts Festival, Edinburgh Theatre Festival, und zuletzt 2009 im Sydney Opera House.

2005/6 spielt Carove unter der Regie von Hans Hollmann die Gwendolen in Oscar Wildes "Bunbury" am Theater in der Josefstadt, wofür er eine Nestroynominierung in der Kategorie Bester Nachwuchsschauspieler erhält.

2008 zieht er nach Paris. Er besucht Meisterklassen bei Philippe Adrien, Hans Peter Cloos, Frédéric Bélier-Garcia und Christophe Rauck.

2009 debütiert er in Paris mit grossem Erfolg bei Publikum und Presse als Rosenverkäufer Sad in Robert Schneiders Monolog "Dreck" im Pariser Théâtre des Mathurins; Regie Hans Peter Cloos. Es folgt die Produktion "Egmont" mit dem Orchestre National de Lille unter Evelino Pido.

Mit Schillers "Die Räuber" (Regie: Stephanie Mohr) steht Florian Carove 2010 wieder auf der Bühne des Stadttheaters Klagenfurt. Im selben Jahr wird die Erfolgsproduktion "Dreck" zum Festival Les Théâtrales Charles Dullin nach Paris eingeladen.

2012/13 spielt in der Hauptrolle des Brindsley Miller in der "Komödie im Dunkeln" von Peter Shaffer am Stadttheater Klagenfurt. Am Werk in Wien spielt er in der österreichischen Erstaufführung, der Dramatisierung von Michel Houellebecq’s (Prix Goncourt) ausgezeichnetem Roman "Karte und Gebiet" im Werk X unter der Regie von Ali M. Abdullah.

2014 dreht Carove in der Hauptrolle den Französischen Kinofilm "Boys like us" unter der Regie von Patric Chiha.
Es folgen Dreharbeiten in den ORF Erfolgserien Copstories, Soko Donau und Altes Geld (Regie: David Schalko).

2015 und 2016 spielt er wieder in Klagenfurt u.a unter der Regie von Stephanie Mohr in der Produktion "Maria Stuart". Die Produktion wurde für den Nestroypreis 2017 nominiert.
In Paris spielt Carove wieder unter der Regie von Hans Peter Cloos in "Agatha" von Marguerite Duras.

2016 geht Florian Carove wieder nach Wien zurück, wo er im neuen Bronski und Grünberg Theater in den Erfolgsproduktionen "Der Spieler" unter der Regie von Alexander Pschill und in "My funny Valentino" unter der Regie von Dominic Oley zu sehen ist.
Das junge Theater erhält eine Nestroynominierung 2017 für seine gesamte erste Spielzeit.

Ab März 2018 spielt Carove "Wiener Blut" - im Regiedebut von Ruth Brauer-Kvam und er übernimmt die Titelrolle in Onkel Wanja- beides am Bronski und Grünberg Theater.
In "Was ihr wollt" unter Regie von Alexander Pschill, wird der Schauspieler zum ersten mal in Haag zu sehen sein.

Zuletzt war er zu sehen in "Maria Stuart" im Theater in der Josefstadt.

Kontakt: Doris Fuhrmann Management