Gerti Drassl

Schauspielerin

Gerti Drassl

© Jan Frankl

Biografie

Gerti Drassl wurde in Bozen, Südtirol, geboren. Während der Schulzeit erhielt sie eine Ausbildung in klassischem Ballett, später auch in modernem Tanz. Nach der Matura an einem Kunstlyzeum studierte sie zunächst ein Jahr lang Kunstgeschichte in Wien, bevor sie im Herbst 1998 am Max Reinhardt-Seminar aufgenommen wurde und dort im Sommer 2002 ihren Abschluss machte.

Bisherige Theaterrollen: "Der Streit" (Adriane), "Gläubiger" (Thekla, Max Reinhardt Seminar),"Leonce und Lena" (Rosetta, Max Reinhardt Seminar), "Romeo und Julia" (Julia, Stadttheater Bozen), "Der zerbrochene Krug" (Eva, Sommerspiele Kottingbrunn), "Der Schüler Gerber" (Lisa, Stadttheater St. Pölten), Häuptling Abendwind" (Atala, Freilichtspiele Südtiroler Unterland). Im Theater in der Josefstadt war sie u. a. als Marie in "Heimliches Geld, Heimliche Liebe", Hedwig in "Die Wildente", Debbie in "Das einzig Wahre", Mirza/Gülnare in "Der Traum ein Leben", Eva in "Automatenbüffet", Laura in "Die Glasmenagerie" , Barblin in "Andorra" und als Nina in "Die Möwe" zu sehen. Zuletzt war sie in "Der Ruf des Lebens", "Der Diener zweier Herren", als Salome Pockerl in "Der Talisman", als Dem Merkl Franz seine Erna in "Kasimir und Karoline", als Franziska Jägerstätter in "Jägerstätter" und als Ursula in "Niemand" zu sehen.
In den Kammerspielen der Josefstadt war Gerti Drassl in "Vater" zu sehen.

2005 wirkte sie am Landestheater St. Pölten in "Drei Schwestern" mit. Sommerspiele Perchtoldsdorf: Marianne in "Geschichten aus dem Wiener Wald" (2002) und Olivia in "Was ihr wollt" (2003), Schlossspiele Kobersdorf: Julie in Liliom (2005)

Auszeichnungen: 2003 Nestroypreis (Kategorie: Beste Nachwuchsschauspielerin), 2005 Undine Award (Kategorie: Beste weibliche Darstellerin), 2006 Romy Award (Kategorie: Shooting Star).
Im Jahr 2013 wurde sie in der Kategorie "Beste Schauspielerin" für ihre Darstellung der Franziska Jägerstätter in "Jägerstätter" für den Nestroy nominiert.

Kontakt: Felix Bloch Erben

Zu sehen in

Die Wildente