Isabel Weicken

Schauspielerin

Isabel Weicken

Biografie

Zunächst absolvierte Isabel Weicken eine Ausbildung zur Kunsterzieherin. Danach Schauspielausbildung an der Folkwang Hochschule in Essen (Schauspiel, Pantomime, Tanz, Gesang).

Erste Engagements:
Zweijahresvertrag Stadttheater Heidelberg. Danach Stadttheater Bremen. In dieser Zeit große klassische Theaterrollen (u.a. Shakespeare: Viola, Desdemona), mehrere Tschechowrollen, moderne Theaterstücke, Boulevardkomödien.
Erstes Musical Sonntags nie nach dem gleichnamigen Film mit Melina Mercouri, Regie: Andrea Breth; Brechtoper Die Verurteilung des Lukullus.

Musical:
I love my wife im Cabaret Simpl. Engagement am Theater an der Wien. Erstes Musical dort: Billy. Es folgten die Rolle der Velma Kelly in Chicago.
Die erste deutschsprachige Evita (1981) des gleichnamigen Musicals von Andrew Lloyd Webber, der original Broadway Inszenierung von Harold Prince. Danach Gastverträge in der gleichen Rolle im Theater des Westens in Berlin und im Deutschen Theater in München.
Weitere Musicalrollen: Im Theater des Westens als Partnerin von Leslie Caron in der preisgekrönten Tommy Tune Inszenierung von Grand Hotel. Danach Gastvertrag als Erzherzogin Sophie in dem Musical Elisabeth am Theater an der Wien (Regie: Harry Kupfer). 1998 die Rolle der Mama Morton in Chicago zuerst in Wien, danach in Berlin, München, Basel und Düsseldorf.
2003 Stadttheater Baden: Die Herzogin in Me and my Girl
2004 in der Kammeroper Wien: Joanne in Company von Stephen Sondheim.

Volkstheater Wien:
Von 1984 bis 2005 festes Mitglied am Wiener Volkstheater. Kontinuierliche Arbeit mit klassischen und modernen Rollen wie zum Beispiel: Hauptrolle in Die Kameliendame von Alexandre Dumas; Brecht: Furcht und Elend des Dritten Reiches und Die Dreigroschenoper (Jenny); Hauptrolle in der deutschsprachigen Erstaufführung von Lugnasas Tanz von Brien Friel; Ibsen: Nora; Grillparzer: Libussa und Medea; Ödon von Horvath: Figaro läßt sich scheiden und Geschichten aus dem Wienerwald; Hochwälder: Der öffentliche Ankläger und Hotel du Commerce; Alan Ayckbourn: Familiengeschäfte und Halbe Wahrheiten; Tankred Dorst : Kleiner Mann was nun; Schnitzler: Die große Szene; Moliere: George Dandin und Bürger als Edelmann; Beaumarchais: Der tolle Tag; Ostrowsij: Wie man Karriere macht;
2001: Uraufführung von dem Einpersonenstück Mango; 2003: Quartett von Heiner Müller (Zweipersonenstück nach dem Roman "Gefährliche Liebschaften" von Laclos ); 2004: Mephisto von Adriane Mnouchkine nach dem Roman von Klaus Mann; 2005: Happy End von Dorothy Lane, Musik Kurt Weil und Lysistrate von Gustav Ernst

Sommerfestspiele:
Der Geizige; Turandot; Dantons Tod; Drei Musketiere; Hamlet

Fernsehen:
Die ORF-Produktion Der Ideale Gatte mit Michael Heltau (Regie: Hans Jaray ); Heldenfrühling (Regie: Michael Kehlmann ); Salzbaron (Regie: Bernd Fischerauer);Leonardo (ORF-Beitrag zur Goldenen Rose von Montreux); Auftritte in mehreren Fernsehshows, unter anderem Dali Dali und Die Peter Kraus Show

Deutschlandtournee:
Der Leibgardist von Franz Molnar mit Michael Heltau

Liedprogramme:
Liederabende mit Evergreens und das selbst geschriebene Soloprogramm: Meine Lieder: Ein Blick zurück.

Volksoper Wien:
La Cage aux Folles 2006/2007, Die öffentliche Meinung in Orpheus in der Unterwelt (Offenbach) 2006-2008, Die Wimpel in Der Vetter aus Dingsda (Künneke) 2008/2009

2009 "Mrs. Pearce" in "My fair Lady" (Regie Helmuth Lohner) bei den Seefestspielen in Mörbisch
Juni/September 2013 Volksoper Wien Frau Pusebach in Frau Luna (Paul Linke) Regie Peter Lund
Oktober/Dezember 2014 Volksoper Wien Frau Pusebach in Frau Luna (Paul Linke) Regie Peter Lund

Zuletzt war Isabel Weicken in "Schön schön schön" in den Kammerspielen der Josefstadt zu sehen.