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Regie
Folke Braband
Bühnenbild
Tom Presting
Kostüme
Polly Matthies
Choreografie
Angela Hercules Joseph
Craig
Alexander Pschill
Barry
Michael Ostrowski
Norman
Martin Zauner
Grahame
Heribert Sasse
Gavin
Martin Niedermair
Wesley
Ljubiša Lupo Grujčić
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Stephen Sinclair und Anthony McCarten
Ladies Night
Premiere: 14. Januar 2010
Spieldauer: ca. 2 Stunden 40 Minuten, eine Pause
Drei Freunde in einer englischen Industriestadt: kein Talent, kein Antrieb, keine Arbeit. Und auch
im privaten Leben mangelt es an Glück. Sie sind weder schön noch blutjung. Da fassen sie, inmitten
ihrer Misere aus Schuldenbergen und ehelichen Scherbenhaufen eines Tages den Entschluss, eine ganz
neue Existenz mit einer professionellen Show zu gründen: als „Die Wilden Stiere“ wollen sie
Männer-Striptease anbieten. Das Casting beginnt, denn Mittänzer werden dringend gesucht…
Dabei stellt sich die alles entscheidende Frage in dieser turbulenten Komödie: "Ganz oder gar
nicht"
Vor zehn Jahren landete die britische Film-Komödie "Ganz oder gar nicht" (The Full
Monty) einen Überraschungserfolg an den Kinokassen ebenso wie in den Feuilletons. Das Stück der
neuseeländischen Autoren ist bereits 1987 entstanden und wurde in ihrem Heimatland zum
erfolgreichsten Theaterstück aller Zeiten.
Ladies Night ist eine turbulente Komödie, die durch ihre Doppelbödigkeit überzeugt; sie
erzählt auf heitere Weise von dem Kampf ganz gewöhnlicher Menschen gegen die eigene
Arbeitslosigkeit. In Berlin wurde das Stück von den Mitgliedern der Theatergemeinde zur "Aufführung
des Jahres 2000" gewählt.
Pressestimmen:
Ein überwältigender Spaß. Lachstürme in seltener Orkanstärke. Ein Kunstwerk. Die Schauspieler
grandios. (Die Presse)
Der Plot bleibt britisch, der Dialekt wurde wienerisch, was ausgesprochen gut funktioniert. Witzige
Akteure, hübsche Komödie, temporeich inszeniert, an deren Ende (und dem Johlen der Zuschauer nach:
Höhepunkt) auch das letzte Kleidungsstück fällt. Kreisch! (Falter)
Kritisch, lustig, frivol. Das Publikum tobte. Der übliche Kritiker-Superlativ „Jubel“ wäre eine
Untertreibung. (Österreich )
Mit Stephen Sinclairs und Anthony McCartens Stripperkomödie „Ladies Night“ werden die Kammerspiele
wohl in den nächsten Monaten für Publikumsansturm und volle Kassen sorgen. Schauspielerei hat ja
etwas von Striptease. Den präsentieren sie am Ende als heiße Typen mit Rhythmus und aller
Herrlichkeit dem Publikum. Was vor allem die Damen der Schöpfung in Ekstase, Gekreische und
Verzückung geraten lässt.
- perfekt inszeniert – (Kronen Zeitung)
Mit "Ladies Night" wurde ein veritabler Publikumshit gelandet, wie die kreischenden und jubelnden
Reaktionen bei der Premiere gestern, Donnerstag, Abend in den Wiener Kammerspielen bewiesen. (...)
Die Konstellation mit Alexander Pschill, Michael Ostrowski und Martin Zauner funktioniert prächtig,
die Pointen sitzen, die Musikeinsätze passen perfekt.
Und der Riesenjubel für Ensemble und Team bringt auch die Gewissheit, dass dieser Klamauk
wohl an jedem Abend ein begeistertes Publikum haben wird. (APA)
Englische Arbeitslosen-Tristesse in österreichischen Dialekt-Variationen (...). Regisseur
Folke Braband vermeidet Peinlichkeiten und sorgt mit einer schrägen, teils schrillen Inszenierung
in den Kammerspielen für eine komische Vorstellung nach dem Film Ganz oder gar nicht. (...) Vor
allem Martin Zauner als pummeliger, hilflos-mürrischer Norman im lila Jogging-Anzug ist tatsächlich
zum Brüllen komisch. (Standard)
Alexander Pschill, Martin Zauner, Martin Niedermair, Ljubiša Lupo Gručić, Heribert Sasse und (mit
kleinen Abstrichen) Michael Ostrowski spielen hinreißend, strippen fabelhaft und haben merklich
Spaß. Dieser Spaß überträgt sich auf das Publikum. Ein Pointen Feuerwerk. Und das Publikum darf
zwei Stunden einfach lachen. Hingehen! (Kurier)
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