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Theater in der Josefstadt

Amadeus

von Peter Shaffer

Übersetzung von Nina Adler

ca. 2 Stunden, 45 Minuten, eine Pause

Premiere:
05.05.2011


Besetzung

Antonio Salieri
Herbert Föttinger
Wolfgang Amadeus Mozart
Florian Teichtmeister
Constanze Weber, Mozarts Frau
Daniela Golpashin
Joseph II., Kaiser von Österreich
Alexander Waechter
Graf Johann Kilian von Strack, Kaiserlicher Kammerherr
Peter Moucka
Graf Franz Orsini-Rosenberg, Direktor der Nationaloper/Kapellmeister Bonno Graf Franz Orsini-Rosenberg, Direktor der Nationaloper/Kapellmeister Bonno
Peter Scholz
Baron Gottfried van Swieten, Präfekt der Nationalbibliothek
Siegfried Walther
Venticello 1, "Lüftchen", Zuträger von Informationen, Klatsch und Gerüchten
Roman Blumenschein
Venticello 2, "Lüftchen", Zuträger von Informationen, Klatsch und Gerüchten
Simon Dietersdorfer
Katharina Cavalieri, Salieris Schülerin
Simona Eisinger

Stab

Regie
Janusz Kica
Bühnenbild
Kaspar Zwimpfer
Kostüme
Karin Fritz
Dramaturgie
Ulrike Zemme
Licht
Emmerich Steigberger
Regieassistenz
Sara Iovino
Ton
Michael Huemer
Ton
Karl Szalay
Ton
Jakob Schell

"Es ist zwar schade um so ein großes Genie, aber wohl uns, daß er tot ist. Denn hätte er länger gelebt, so hätte man uns wahrscheinlich kein Stück Brot für unsere Kompositionen gegeben."
Antonio Salieri (1750-1825) über Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)

Shaffers effektvolles Bilderbogen-Stück, das Vorlage für den oscarverwöhnte Film "Amadeus" war, erzählt von Antonio Salieri, der in Wien als gefeierter Opernkomponist verehrt wird - bis der junge Mozart auftaucht, -- dessen irrlichterndes Genie eine vitale Bedrohung für den Etablierten bedeutet.

Salieri ist der einzige, der Mozarts überirdisches Talent erkennt. Er begreift, dass alles, was er selbst mit äußerster Kunstfertigkeit zu komponieren vermag, nichts ist gemessen an den Himmelsmelodien, die Mozart in unerschöpflichem Leichtsinn bloß so aufs Papier fetzt -- und ihm, dem frommen Asketen, erscheint das als unerträgliche Ungerechtigkeit Gottes. So macht er sich auf, Mozart zu vernichten, um Gott selbst und dessen Weltordnung ins finstere Herz zu treffen.


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