Raus aus dem Theater, rein in die Stadt
Mit „Rein in die Stadt“ wird Theater im Wiener Stadtraum sichtbar. Kooperationen, Lesungen, Gespräche und künstlerische Impulse außerhalb unserer Häuser machen Geschichten dort erlebbar, wo sie tatsächlich stattgefunden haben. An realen Schauplätzen begegnen wir der Vergangenheit und der Gegenwart und entdecken ihre Spuren im heutigen Wien.
Den Auftakt bildet ein Spaziergang durch das jüdische Wien in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Wien. Das jüdische Leben der Stadt ist eng mit der Geschichte des Theaters in der Josefstadt und der Kammerspiele verbunden. Mithilfe von Originaldokumenten, literarischen Texten und szenischen Interventionen erzählt der Spaziergang von persönlichen Schicksalen und politischen Ereignissen.
Die Spurensuche beginnt im Foyer der Kammerspiele und führt durch die Gassen des ersten Bezirks zum Judenplatz. Dort reichen die Spuren jüdischen Lebens bis ins Mittelalter zurück: von seinen Anfängen und seiner kulturellen Blüte bis zu den Pogromen des Jahres 1421. Entlang der Stolpersteine, die an die Opfer des Holocaust erinnern, führt der Weg weiter zum Jüdischen Museum in der Dorotheergasse – einem Ort, der zeigt, wie eng Wien bis heute mit der Vielfalt jüdischer Kultur verbunden ist.
Szenische Einrichtung: Cosmea Spelleken. Die Termine werden noch bekannt gegeben. Bitte festes Schuhwerk tragen.