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Theater in der Josefstadt

Bunbury

oder Wie wichtig es ist, Ernst zu sein

von Oscar Wilde

Übersetzung von Clarissa Lewis-Binder

Premiere:
26.01.2006


Besetzung

John Worthing, Friedensrichter
Joseph Lorenz
Algernon Moncrieff
Manuel Witting
Reverend Kanonikus Chasuble, Doktor der Theologie
Gideon Singer
Merriman, Butler
Friedrich Schwardtmann
Lane, Kammerdiener
Alexander Waechter
Lady Bracknell
Helmuth Lohner / Herbert Föttinger
Herbert Föttinger (ab 17.06.2006)
Wohlgeboren Gwendolen Fairfax
Florian Carove
Cecily Cardew
Boris Eder
Fräulein Prism, Gouvernante
Otto Schenk / Franz Robert Wagner

Stab

Regie
Hans Hollmann
Bühnenbild
Hans Hoffer
Kostüme
Monika Zallinger
Sounds
Bacher&Croys
Dramaturgie
Rosina Raffeiner
Licht
Manfred Grohs
Regieassistenz
Raphaela Studihrad
Ton
Hans Peter Stubenrauch
Ton
Michael Huemer
Ton
Sylvia Matiz

Jack Worthing und Algernon Moncrieff haben beide eine äußerst praktische Angewohnheit. Sie haben sich jeweils einen Bruder bzw. einen Freund zugelegt, den sie als Ausrede für ausgedehnte Aufenthalte in der Stadt oder auf dem Land benützen. Jack besucht so regelmäßig in der Stadt seinen Bruder "Ernst", umgekehrt kümmert sich Algernon um seinen Freund "Bunbury" auf dem Land. Das geht so lange gut, bis Frauen ins Spiel kommen. Jack liebt als sein Alter Ego "Ernst" Gwendolen Fairfax und will sie heiraten, Algernon stellt sich am Landgut von Jack als sein Bruder "Ernst" dessen Mündel Cecily vor. Als Gwendolen ihren Verlobten "Ernst" auf dem Land besucht und Cecily trifft, kommt es unweigerlich zu einer bösen Überraschung - beide lieben "Ernst"!

Diese unterhaltsame Verwechslungs- und Verstellungskomödie von Oscar Wilde ist gleichzeitig eine pointiert witzige Liebesgeschichte, bei der keiner der Protagonisten und Protagonistinnen auf den Mund gefallen ist.