Jubel für die Darsteller und das Leading -Team im Theater in der Josefstadt, wo Wolf-Dietrich Sprenger Gogols Komödie "Der Revisor" in einer heutigen Textfassung sicher in Szene gesetzt hat: Korruption und provinzielle Bigotterie sorgen für viele Lacher. Ein Triumph wurde die Premiere vor allem dank des exzellenten Ensembles, das von Heribert Sasse als bedrohlichem, aalglatten Stadthauptmann, Sandra Cervik als notgeiler Gattin und besonders von Maximilian Simonischek als falschem "Revisor" angeführt wird. Ein Publikumserfolg ist sicher.
(Kurier-Nachtkritik)
Heribert Sasse gibt einen rundum schmierigen, schleimigen, dabei latent bösartigen Stadthauptmann, der aber ganz tief in sich die Züge eines Provinz-Dikators trägt. Jovialität und Brutalität verknüpft Sasse hier zu einer präzisen Charakterstudie. Das Ereignis der Aufführung aber ist der erst 24jährige Maximilian Simonischek als vermeintlicher Revisor. Wie sich dieser bankrotte Hochstapler duckt, windet, wendet, um sukzessive immer dreister abzukassieren, ist ein pures Vergnügen.
(Kurier)
Ein hübsches Geschenk für das Publikum: Das Josefstädter Ensemble hat sich unter Sprengers routinierten Regiehänden überboten in Typen- und Charakterdarstellung.
(Kronen Zeitung)
Ein starkes Debüt, eine solide Regie.
(Österreich)
Maximilian Simonischek bringt viel Frische, Unbekümmertheit, kecke Schräge, spontane Körperlichkeit in die Aufführung, wenn er etwa begehrlich des Stadthauptmanns Gattin (wie immer recht köstlich: Sandra Cervik) umschmiert.
(Presse)
(...)schöner, stimmiger Abend(...)
(Wiener Zeitung)
Der Abend hat, was heutzutage so wichtig ist, optisch ein zeitgemäßes Aussehen, und das Publikum klatschte auch heftig.
(Der Neue Merker)
Eine schöne, überzeugende Rollengestaltung des offensichtlich talentierten Maximilian Simonischek.
(APA)