"Gigerl sein, das ist fein, Gigerl kann net jeder sein ..."
So lautet das Motto des Clubs der Wiener Gigerln, urwienerischen Vorreitern eines Lebensstils, den ihre angelsächsischen Nachahmer, die Dandys, zur Vollendung führten.
Herr von Watzdorf, Clubpräsident der Wiener Gigerln, gerät auf der Suche nach einem Hut in das Geschäft der feschen, von ihm auf der Stelle adorierten Resi Strobl und kauft just jenen exzentrischen Ladenhüter, in welchem der fremdgehende Gatte ein Lotterielos vor den Augen seiner misstrauischen Gattin versteckt hält. Unter Anleitung des von Strobl zur Hutbeschaffung und zuvor von Frau Strobl zur Beschattung ihres Mannes engagierten Detektivs Gasselhuber führt eine Verfolgungsjagd durch Wien in das Haus Watzdorfs, der ein zärtliches Souper für Resi Strobl vorbereitet hat. Die Katastrophe bleibt nicht aus, doch der trickreiche Gasselhuber entwirft in feydeauscher Manier ein Lügengespinst, das alle Beteiligten noch einmal davonkommen lässt.