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Theater in der Josefstadt

Kap Hoorn

Uraufführung

von Igor Bauersima

ca. 2 Stunden, 30 Minuten, eine Pause

Premiere:
09.12.2010


Besetzung

Cléo Lefreyd
Ulli Maier
Martin Solman
Alexander Pschill

Stab

Regie
Igor Bauersima
Bühnenbild
Igor Bauersima
Kostüme
Johanna Lakner
Video
Georg Lendorff
Dramaturgie
Silke Ofner
Licht
Manfred Grohs
Regieassistenz
Sara Iovino
Video-Assistenz
Volker Tenta
Ton
Michael Huemer
Ton
Jakob Schell
Ton
Karl Szalay

"Das Kap Hoorn ist gefährlich. Man kann beim Versuch es zu umsegeln sein Leben verlieren. Oder man kann immer von diesem Versuch träumen ohne zu leben."

Ein Mann mittleren Alters kehrt ins abgeschiedene Paradies seiner Jugend zurück: an jenen Seestrand, an dem er - so erinnert er sich - die vollkommensten Tage seines Lebens verbracht hatte. Hier war er ganz er selbst gewesen, ein freier Mensch. Von hier aus konnte die Welt erobert werden. Heute verspricht er sich, dass ihm der Ort diese ursprüngliche Kraft der Unschuld zurückgeben kann, die Gewissheit und Ruhe, die er seit Jahren vermisst. Hier kann er sein "wer er ist". So jedenfalls erklärt er der abweisenden, alten Dame aus guter Familie, warum er sich für ihr heruntergekommenes Strandhaus interessiert. Die vereinsamte Frau, die von ihrem Lebensabend nichts mehr erwarten mag, lässt sich herab und zeigt plötzliches Interesse für den Unbekannten. Das ungleiche Paar scheint dafür gemacht, die Probleme des jeweils anderen zu lösen. Aber hinter der aufblühenden Beziehung der beiden versteckt sich nicht nur die Ahnung einer unwahrscheinlichen Liebe, sondern auch ein tödliches Verhängnis aus Täuschung und Selbstbetrug.

"Kap Hoorn ist eine Geschichte von der Sehnsucht nach Erfüllung, nach Freiheit, dem Recht auf sein Leben und alles, was dieses Recht umfassen müsste."
Igor Bauersima


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