Ein feines kleines Drama(...), kurz und witzig mit erfrischend abgründiger Bosheit gewürzt.
(NZZ)
Kehlmanns Stück ist ein Capriccio, bei dem jeder Punkt den anderen Punkt funkensprühend verändert, sobald er ausgesprochen und ausgespielt ist: eine einzige witzige Unschärferelation.
(FAZ)
Unterhaltsam. Amüsant.
(Salzburger Nachrichten)
Der Schauspieldirektor macht mit seinen Mitspielern das Beste aus dem Abend - eine zügige Kammerspielerei von 90 pausenlosen Minuten, bei der man gelegentlich herzhaft lachen kann. Denn boshaft sind die Charaktere hier allemal.
(Die Presse)
Die geharnischten Reden lässt Herbert Föttinger in seiner Uraufführungsinszenierung am Theater in der Josefstadt langsam und wirkungsvoll aufeinander zurollen. Es wird in den hundert Theaterminuten nie fad, auch weil die Dialoge in ihrer manchmal Thomas-Bernhard'schen Hybris provozieren. Insbesondere der Mentor selbst - sein Name ist Benjamin Rubin - lässt hinter seiner edlen Maske einen abgeklärten Mann erkennen, der meint, Kunst sei halt nun einmal subjektiv. Einer seiner schönen Sätze an seinen Berufskollegen Martin Wegner (Florian Teichtmeister) lautet: "Es heißt nicht, dass Sie nicht begabt sind, nur merkt man es nicht."
(Der Standard)
Bravo, Herbert Föttinger! Herbert Föttinger, Hausherr und Regisseur der Produktion sprang in Windeseile ein - und war fulminant. Sein Benjamin Rubin ist, wie es der eines Degen wahrscheinlich nicht hätte sein können: Zynisch, arrogant, schnöselig, mal charmanter Verführer, dann lakonisches Arschloch.(...)Florian Teichtmeister als aufstrebender Schreiber Martin Wegner gibt Föttinger süffisant und patzig mit allem Mut seiner Verzweiflung Contra.(...)Wunderbar der verbale Schlagabtausch.(...)Davon profitieren auch Ruth Brauer-Kvam als Wegner-Ehefrau und Rubin-Groupie. Und Siegfried Walther als seine Hoffnung fahren sehender Stiftungssekretär. Ein gelungener Abend.
(Kurier)
Ein gefeierter Erfolg, der mit viel Applaus bedacht wurde.
(APA)
Und er spielt den alten Egozentriker Rubin, der alles kritisiert und dauernd Whiskey trinkt, ganz famos. Florian Teichtmeister ist sein junger Gegenspieler, egomanisch wie der Alte. Bei der Premiere gab's Bravos für alle.
(Österreich)
Ein kluger und witziger Dreiakter. Vorzüglich Florian Teichtmeister.
(Die Welt)
Gediegener Edelboulevard. Jede Pointe sitzt. Föttinger pendelt gekonnt zwischen Arroganz, Hypochondrie und peinlichen Selbststilisierungen des älteren Dramatikers.
(Profil)
Das Publikum hörbar erfreuende Bonmots. Die Pointen strahlen sommerlich leicht.
(Kronen Zeitung)
Fulminant Föttinger. Brilliant Teichtmeister. Ein well made play, das Lachen und viel Beifall erntete.
(Kleine Zeitung)
Wer im Theater intelligent unterhalten werden will, ist hier richtig.
(Falter)
Der Langeweile des Textflächennormtheaters ein gut gebautes Stück mit attraktiven Rollen entgegenzusetzen ist schon ein Akt der Courage. Daniel Kehlmann schuf mehr als eine pointierte szenische Einlassung über das Schreiben: Es geht um den in der Kunst wie im Leben waltenden Kampf der Jungen gegen die Alten. Mit trockenem, britisch anmutendem Humor werden ein junger und ein alter Dichter in den Ring geschickt. Herbert Föttinger inszenierte und sprang drei Tage vor der Uraufführung bravourös für den erkrankten Michael Degen ein. Vorzüglich Florian Teichtmeister und Ruth Brauer.
(News)
Kehlmann hat seine Theaterthesen in gekonnt pointierte Dialoge übersetzt.
(Theater heute)