Formbewusste, schön choreografierte Inszenierung. (…) Schöne Entwürfe von einem stumpfen Gatten sowie einer süß aufdringlichen Tante geben Michael Dangl und Marianne Nentwich.
(Der Standard)
Maria Köstlinger brilliert als Ibsens Hedda Gabler in der Josefstadt. (…) Maria Köstlinger brilliert in Alexandra Liedtkes souveräner Regie als schöne, eiskalte Titelheldin.
(Österreich)
Köstlinger spielt die Hedda brillant, wie ein Raubtier. Ebenfalls sehr gut: Raphael von Bargen als Lövborg. Alexandra Liedtkes Inszenierung ist klar und analytisch, wenn auch ein wenig sehr sachlich.
(Kurier)
Überzeugend Michael Dangl als weltfremder Gelehrter Jürgen Tesman. Ein Schlitzohr erster Güte ist Peter Scholz als Amtsgerichtsrat Brack. Raphael von Bargen legte seine ganze schauspielerische Leidenschaft in die Figur des zerbrochen werdenden Genies Lövborg. Eine große Begabung wächst in Raphaela Möst heran, die der Frau Elvsted ein packendes Profil gab.
(Zur Zeit)
Starke Titelheldin, starkes Ensemble, starke Regie – dem Theater in der Josefstadt ist mit IBSENS "Hedda Gabler" ein Glückswurf gelungen. (…) Maria Köstlinger spielt das langbeinig, raubkatzenartig und in blendendem Weiss – der Farbe der Unschuld. Allein schon die Art wie sie spricht, Stimme, Timing und präzise Artikulation werden zur Waffe. (…) Doch ALEXANDRA LIEDTKE verleiht Ibsens todestrunkenem Frauenstück nicht nur Spannung vom ersten Moment an und Dynamik bis zum Show-down, sondern auch hochästhetische und poetische Momente. (…) Mit dieser Arbeit setzt die Josefstadt ihr Ibsen-Engagment ("John Gabriel Borkmann" 2012) fort und kann es noch deutlich toppen.
(Mit besten Empfehlungen. Der Webblog von Barbara Rett)