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Theater in der Josefstadt

Das weite Land

Koproduktion mit dem Stadttheater Klagenfurt

von Arthur Schnitzler

ca. 3 Stunden, eine Pause

Premiere:
13.05.2010


Besetzung

Friedrich Hofreiter, Fabrikant
Herbert Föttinger
Genia, seine Frau
Sandra Cervik
Anna Meinhold-Aigner, Schauspielerin
Gertraud Jesserer
Otto, ihr Sohn, Marine-Fähnrich
Martin Hemmer
Doktor von Aigner, der geschiedene Gatte der Frau Meinhold
Helmuth Lohner
Frau Wahl
Elfriede Schüsseleder
Gustav, Frau Wahls Sohn
Simon Dietersdorfer
Erna, Frau Wahls Tochter
Gerti Drassl
Hilde Dalik (ab 18.09.2010)
Natter, Bankier
Heribert Sasse
Adele, Natters Frau
Alexandra Krismer
Doktor Franz Mauer, Arzt
Peter Scholz
Demeter Stanzides, Oberleutnant
Dennis Čubić
Roman Blumenschein (ab 18.09.2010)
Paul Kreindl
Rafael Schuchter
Albertus Rhon, Schriftsteller
Alexander Waechter
Marie, Rhons Frau
Susanna Wiegand
Serknitz
Friedrich Schwardtmann
Doktor Meyer
Christian Futterknecht
Rosenstock, Portier im Hotel am Völser Weiher
Kurt Sobotka
Penn, Führer
Michael Duregger
Ein Boy
Emanuel Kastner
Eine Französin
Anna-Sophie von Gayl
Ein Pianist
Konstantinos Diminakis

Stab

Regie
Josef E. Köpplinger
Bühnenbild
Rolf Langenfass
Kostüme
Marie-Luise Walek
Dramaturgie
Sylvia Brandl
Licht
Emmerich Steigberger
Regieassistenz
Anna-Sophie von Gayl
Ton
Michael Huemer
Ton
Karl Szalay
Ton
Jakob Schell

"Ich glaube, dieses 'weite Land' ist wirklich die allerbeste Ihrer an guten Arbeiten so reichen zweiten Lebens- und Arbeitsperiode. Das Stück gehört so ganz Ihnen, und ist dabei so äußerst kräftig, so wunderschön zusammengehalten. Alle ihre nicht leicht in einem Atem aufzuzählenden Vorzüge: das so ganz persönliche Lebensgefühl, die höchst besondere Scala der Wertungen, die zarte und sichere Gestaltung, die leichte Hand für die Scenenführung, die Melancholie und der Witz, der höchst nötige bon sens, normale (aber seltene) Menschenverstand und dazu das tiefere poetisch-philosophische Zusammensehen und Nebeneinandersehen, die Güte, die Erfahrung, und zugleich ein entzückender Mangel an Routine, ein Frisches, Blühendes, Gespanntes überall – dies alles kommt zusammen, um ein Werk herzustellen, das sich in unvergleichlicher Weise im Gleichgewicht hält, weltlich und tief, theatermäßig und philosophisch, amüsant und bedeutend ist."
Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 20. Oktober 1910

"Das Stück ist eins der wenigen, zu dem ich mich bedingungslos bekenne. Dieses wird bleiben - ja man könnte fast sagen: Es wird erst kommen. Empfind ich bei so vielem von mir, dass ich etwas weniger bin als das, was ich selbst einen Künstler nenne; - hier bin ich - etwas mehr. Könnt ich’ s doch einmal noch mit gesunden Ohren hören!–"
Arthur Schnitzler, Tagebuch, 14. Juni 1915

"Es deutet sich darin eine Philosophie an, etwa des Inhalts, daß der Augenblick nichts ist als der wehmütige Punkt zwischen Verlangen und Erinnern. Daß leidenschaftliches Handeln nichts ist als eine Maske, hinter der der Mensch einsam bleibt."
Robert Musil


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