Pressestimmen
Gestrafft und den Staub weggeblasen. Dass dieses bittere Scheitern aller Hoffnungen (...) glaubhaft wirkt, liegt vor allem an einem ausgezeichneten Damenquartett. Sona MacDonald als frühzeitig verdorrende Olga, Sandra Cervik als Mascha, deren brodelnde Leidenschaften von ihrem ältlichen Gatten höchst ungenügend befriedigt werden, Silvia Meisterle als umschwärmte, doch gefühlskalte Irina, sowie Anna Franziska Srna als energische Schwägerin der Schwestern, die wie ein Panzer durch diese willensschwache Gesellschaft walzt und die zunächst erlittenen Erniedrigungen schon bald unbarmherzig heimzahlt - diese Vier tragen die Aufführung.
(APA)
Fürs Theater in der Josefstadt hat Regisseur Torsten Fischer nun eine schlanke Fassung erarbeitet. Fischer macht das wunderbar unsentimental (...); er betont das Schwarzhumorige an Tschechows Tragikomödie. Das großartig agierende Ensemble (u.a. Michael Dangl, Toni Slama, Tonio Arango) wird angeführt von Sandra Cervik, die ihre Mascha zwischen verzweifelt, sarkastisch und aggressiv anlegt. Schlicht genial ist die Bühne von Herbert Schäfer und Vasilis Triantafillopoulos. Sie lassen den "Drei Schwestern" am Schluss im Wortsinn die Decke auf den Kopf fallen.
(Kurier)
Famose Inszenierung: Selten hat man Tschechow derart zupackend erlebt - und so traurig erotisch ausgedeutet. Ein fantastischer Tschechow-Zoo: ein Fest für Hartgesottene.
(Standard)
Wahnsinnig - komisch. (...) Großartig agierendes Ensemble, angeführt von Sandra Cervik, die ihre Mascha zwischen gehetzt, sarkastisch und aggressiv anlegt.
(Kurier)
Ein durchaus beeindruckender Tschechow-Abend.
(Wiener Zeitung)