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Theater in der Josefstadt

Medea

von Franz Grillparzer

ca. 1 Stunde, 50 Minuten, keine Pause

Premiere:
09.09.2021


Besetzung

Medeens Kinder
Kreon, König von Korinth
Wolfgang Hübsch
Kreusa, Kreons Tochter
Katharina Klar
Jason
Joseph Lorenz
Medea
Sandra Cervik
Gora, Medeens Amme
Michael König
Medeens erster Sohn
Moritz Hammer / Tommy Neumayer
Medeens zweiter Sohn
Johnny Waldeck / Bruno Schiel / Michael Nes

Stab

Regie
Elmar Goerden
Bühnenbild
Silvia Merlo
Bühnenbild
Ulf Stengl
Kostüme
Lydia Kirchleitner
Dramaturgie
Matthias Asboth
Licht
Manfred Grohs
Regieassistenz
Sebastian Kießer
Video
MEDEA
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Kreusa: Wie hiess die?

Ein Barbarenname war’s

Medea: Medea

Kreusa: Medea

Jason: Medea


Schuld und Fluch bringt Medea der Liebe wegen über sich und das Goldene Vlies. Jason scheint es wert zu sein, doch erweist sich die leidenschaftlich begonnene Beziehung als nicht alltagstauglich. Zudem entpuppt sich die Zuflucht im fremden Land als trügerisches Idyll: Die Integration wird Medea schlichtweg verwehrt, als Mensch wird sie nicht anerkannt, sie ist und bleibt das Fremde, dem keine Chance auf Anerkennung zuteil wird.

Die große Tragödie des Lebens ist es, die Grillparzer mit dem Schicksal Medeas schildert. Das Schicksal einer Frau, die vor den Scherben ihrer Existenz steht, deren Verzweiflung sich in einen tödlichen Vernichtungswahn wandelt, unumkehrbar, unverzeihlich, unabwendbar. "Ein Schicksal, dem zu begegnen wir nicht Jahrtausende zurückzugreifen, nicht nach Griechenland uns zu v ersetzen brauchen", wie Grillparzer es beschreibt.


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