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Kammerspiele der Josefstadt

Singin’ In The Rain

von Betty Comden / Adolph Green

Übersetzung von Hartmut H. Forche

ca. 2 Stunden, 35 Minuten, eine Pause

Premiere:
22.09.2011


Besetzung

Don Lockwood
Gaines Hall
Kathy Selden
Nina Weiß
Cosmo Brown
Ramesh Nair
Lina Lamont
Jennifer Kossina
R. F. Simpson
Thomas Weissengruber
Dora Bailey/Miss Dinsmore
Katharina Dorian
Roscoe Dexter
Ronnie Veró Wagner
Sprechlehrer
Markus Simader
Tenor ("Beautiful girl")
Christian Petru
Zelda Zanders
Jennifer Pöll
Sid Phillips
Oliver Liebl
Damenensemble
Katharina Dorian
Wilbirg Helml
Daniela Lehner
Jennifer Pöll
Katharina Strohmayer
Herrenensemble
Ronnie Veró Wagner
Christian Petru
Oliver Liebl
Markus Simader
Swing
Katrin Mersch
Komparsen
Daniela Baresch
Julia Melcher
Georg Blume
Piotre Danzinger

Stab

Regie
Werner Sobotka
Bühnenbild
Amra Bergman-Buchbinder
Kostüme
Elisabeth Gressel
Musikalische Arrangements
Christian Frank
Ton
Thomas Haas
Ton
Reinhard Köberl
Ton
Jakob Schell
Ton
Jan Dirk Geertsema
Ton
Dieter Fassl
Choreographie
Ramesh Nair
Choreographische Assistenz
Katrin Mersch
Dramaturgie
Silke Ofner
Licht
Emmerich Steigberger
Video
Jan Frankl
Regieassistenz
Christina Tscharyiski
Kampfchoreographie
Michael Moritz
Musikalische Leitung, Klavier
Christian Frank
Saxophon, Klarinette, Querflöte
Herb Berger
altern. Saxophon, Klarinette, Querflöte
Ilse Riedler
Kontrabaß
Andy Mayerl
altern. Kontrabaß
Bernhard Osanna
Schlagzeug
Klaus Pérez-Salado
altern. Schlagzeug
Wolfgang Fellinger
Video
SINGIN' IN THE RAIN
Play Video

Drehbuch und Adaptierung von Betty Comden und Adolph Green
Musik und Songtexte von Nacio Herb Brown und Arthur Freed

Basierend auf dem MGM Film, nach spezieller Vereinbarung mit Warner Bros. Theatre Ventures, Inc.
Musik herausgegeben von EMI
(Original Filmchoreografie von Gene Kelly und Stanley Donen)
Produziert nach Vereinbarung mit Maurice Rosenfield, Lois F. Rosenfield und Cindy Pritzker, Inc.

Deutsche Fassung von Hartmut H. Forche  

Am Anfang war der Titelsong, war "Singin’ in the Rain"…
Die Story, die sich um die verregnete Glanznummer – perfekt dargestellt von Gene Kelly – rankt, ist eine Film-im-Film-Geschichte aus der Zeit, als die laufenden Bilder sprechen lernten. Nie ist Unterhaltung reizvoller, als wenn sie sich mit sich selbst beschäftigt, in sich selbst spiegelt; wenn sie also, wie hier, nostalgisch in die eigene Vergangenheit blickt, sie dabei liebevoll parodiert und mit gutmütiger Satire verspottet.
Die Geschichte dreht sich um turbulente Szenen rauschender Premierenfeiern, schweißtreibender Filmproben und üblicher Liebesverwicklungen von dem Stummfilmstarpaar Lina Lamont und Don Lockwood, dem der Hollywood-Klatsch und die Studiopropaganda auch ein privates Liebesglück angedichtet hat, obwohl sich die beiden außerhalb des Drehens nicht riechen können. Don verliebt sich jedoch in ein nettes Mädchen namens Kathy Selden, das nicht viel vom Film hält – weil er eben so dumm und stumm ist. Und Lina ist wirklich schreiend blöd – und das auch noch mit einer schrecklichen Stimme und einer vulgären Aussprache. Während die Tonfilmrevolte Hollywoods Studios in den Grundfesten erschüttert und denjenigen, der sich nicht in das neue Tonmedium rettet, wirtschaftlich ruiniert, müssen die beiden Stars umsteigen: Aus ihrem Stummfilm soll ein Tonfilm gemacht werden …
1952 überredete der inzwischen zum Produzenten avancierte Arthur Freed das erfolgreiche Autorenpaar Betty Comden und Adolph Green, dieses Musical zu schreiben: Das am stärksten gepriesene, am meisten bewunderte Musical aller Zeiten war geboren, das seither einen festen Platz in der Kritikerliste der zehn besten Filme aller Zeiten behauptet. Liste hin, Liste her: „Singin’ in the Rain“ ist ein Film voller Drive und Herzlichkeit, voller Witz und Perfektion: ein Musical, das als beste Komödie der fünfziger Jahre bestehen kann; eine Komödie, deren musikalische Tanznummern organisch aus der Handlung erwachsen, sie kommentierend brechen, satirisch erläutern, die Verbindung zwischen (Film-)Bühne und Wirklichkeit dieser "Backstage"-Komödie aus dem Hollywood der Übergangszeit vom Stummfilm zum Tonfilm und der "Revolte" des Jazz Singer (1927) in spritzigen Schlaglichtern belegen.
Hellmuth Karasek


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