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Kammerspiele der Josefstadt

Der König stirbt

von Eugène Ionesco

in einer Bearbeitung von Jutta Ferbers / Claus Peymann

Übersetzung von Hans Rudolf Stauffacher / Claus Bremer

ca. 1 Stunde, 50 Minuten, keine Pause

Premiere:
25.09.2021


Besetzung

Der König
Bernhard Schir
Margarete, erste Gemahlin des Königs
Lore Stefanek
Maria, zweite Gemahlin des Königs
Maria Köstlinger
Der Arzt, Chirurg, Scharfrichter, Bakterienforscher und Sterndeuter
Johannes Krisch
Julchen, Haushälterin und Krankenschwester
Johanna Mahaffy
Der Wächter
Marcus Bluhm

Stab

Regie
Claus Peymann
Bühnenbild und Lichtkonzept
Achim Freyer
Kostüme
Margit Koppendorfer
Dramaturgie
Jutta Ferbers
Mitarbeit Bühnenbild
Moritz Nitsche
Musik
Franz Wittenbrink
Licht
Ulrich Eh
Regieassistenz
Anna Holzer
Trailer
DER KÖNIG STIRBT
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Deutsch von Claus Bremer und Hans Rudolf Stauffacher

Der König:
Ich will Eintopf.

Der Arzt:
Das ist nichts für Sterbende.

Maria:
Vielleicht ist es sein letzter Wille.

Margarete:
Er muß darauf verzichten.

Der König:
Klare Brühe…
warme Kartoffeln…
weiche Möhren…
Ich habe nie gemerkt, daß Möhren etwas so Schönes sind…


Es beginnt wie eine Komödie, eine komisch-tragische Farce über das Sterben, zum Lachen traurig und zum Weinen schön: Der König eines geheimnisvoll verrückten Königreiches will partout seine Macht nicht abgeben und er spielt und kämpft um sein Leben, vor allem aber darum, den eigenen Tod nicht erleben zu müssen. Komisch? Verrückt? Absurd? Der König feilscht und flunkert, flucht und fleht – Aber auch ein König muss erkennen, dass jedes Leben, früher oder später, tödlich endet…

Ionescos Der König stirbt: ein Spiel von Leben und Tod, ein moderner Jedermann, ein Klassiker des absurden Theaters.

Bernhard Schir nominiert als bester Schauspieler für den Nestroy-Preis 2022.