Atlanta, 1950-1970: Miss Daisy ist eine selbstbewusste, robuste alte Dame, die von ihrem schwarzen Chauffeur Hoke in die Synagoge und zum Shoppen gefahren wird. Über die Jahre entwickelt sich zwischen Hoke und seiner Arbeitgeberin eine distanziert-freundschaftliche Beziehung, in deren Mittelpunkt das Voneinander Lernen steht. Miss Daisy unterrichtet den 65jährigen Witwer im Lesen, er schärft ihre Sensibilität für die Unterdrückung der Afro-Amerikaner in den USA. Mit den Jahren sieht sich das Gespann, das unterschiedlicher nicht sein könnte, mit Segregation und Antisemitismus konfrontiert. Ein Bombenanschlag auf die Synagoge von Atlanta lässt die beiden näher zueinander rücken.
Das Stück von Alfred Uhry wurde mehrfach ausgezeichnet (u.a. Pulitzer-Preis). Die Verfilmung, 1989, gewann drei Golden Globes und vier Oscars, u.a. als bestes Filmdrehbuch.