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Kammerspiele der Josefstadt

Miss Daisy und ihr Chauffeur

von Alfred Uhry

Übersetzung von Ursula Lyn

Premiere:
20.12.2007


Besetzung

Daisy Werthan, eine Witwe
Louise Martini
Hoke Coleburn, ihr Chauffeur
Robert Owens
Boolie Werthan, ihr Sohn
Peter Moucka

Stab

Regie
Beverly Blankenship
Bühnenbild und Kostüme
Rolf Langenfass
Musik
Peter Kaizar
Dramaturgie
Katharina Schuster
Licht
Karl Binder
Regieassistenz
Tamara Hattler
Ton
Dieter Fassl
Ton
Reinhard Köberl
Blasinstrumente
Georg Graf
Violine
Anton Burger
Cello
Melissa Coleman
Akkordeon
Otto Lechner
Keyboards, Gitarre
Peter Kaizar
Schlagzeug
Wolfgang Reisinger
Perkussion
Patrice Heral

Atlanta, 1950-1970: Miss Daisy ist eine selbstbewusste, robuste alte Dame, die von ihrem schwarzen Chauffeur Hoke in die Synagoge und zum Shoppen gefahren wird. Über die Jahre entwickelt sich zwischen Hoke und seiner Arbeitgeberin eine distanziert-freundschaftliche Beziehung, in deren Mittelpunkt das Voneinander Lernen steht. Miss Daisy unterrichtet den 65jährigen Witwer im Lesen, er schärft ihre Sensibilität für die Unterdrückung der Afro-Amerikaner in den USA. Mit den Jahren sieht sich das Gespann, das unterschiedlicher nicht sein könnte, mit Segregation und Antisemitismus konfrontiert. Ein Bombenanschlag auf die Synagoge von Atlanta lässt die beiden näher zueinander rücken.

Das Stück von Alfred Uhry wurde mehrfach ausgezeichnet (u.a. Pulitzer-Preis). Die Verfilmung, 1989, gewann drei Golden Globes und vier Oscars, u.a. als bestes Filmdrehbuch.