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Kammerspiele der Josefstadt

Blue Moon

Eine Hommage an Billie Holiday Uraufführung
Uraufführung

von Torsten Fischer / Herbert Schäfer

ca. 1 Stunde, 55 Minuten, eine Pause

Premiere:
26.11.2015


Besetzung

Sie
Sona MacDonald
Er
Nikolaus Okonkwo

Stab

Regie
Torsten Fischer
Bühnenbild und Kostüme
Herbert Schäfer
Bühnenbild und Kostüme
Vasilis Triantafillopoulos
Dramaturgie
Herbert Schäfer
Licht
Manfred Grohs
Regieassistenz
Julia Pacher
Musikalische Leitung
Christian Frank
Klavier
Christian Frank
Saxophon/Klarinette/Flöte
Herbert Berger
altern. Saxophon, Klarinette, Flöte
Martin Fuß
Kontrabaß
Andy Mayerl
altern. Kontrabaß
Tibor Kövesdi
Schlagzeug
Klaus Pérez-Salado
altern. Schlagzeug
Lukas Knöfler
Video
BLUE MOON
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Ruhm und Tragödie einer Jazz-Legende: Billie Holiday sang so intensiv, wie sie lebte.
Im Haar eine weiße Gardenie, im Hirn Bilder von gelynchten Schwarzen, unter der Haut angefressen vom weißen Schnee Heroin.
Erste kleine Auftritte in den Clubs von Harlem und Beginn ihrer Karriere, als Benny Goodman sie dort hört. Schnell wird sie zu einer Ikone der Swing-Ära.
Der Wendepunkt im "Café Society", dem ersten New Yorker Jazzclub ohne Rassentrennung, in dem es sogar möglich war, einen Song wie "Strange Fruit" zu singen, eine offene Anklage gegen die rassistische Lynch-Justiz der Südstaaten.
Ihre Männer waren halb Dealer, halb Zuhälter, die ihre Drogensucht ausnutzten.
Den letzten Haftbefehl reichten ihr Beamte des Rauschgift-Dezernats auf dem Sterbebett.

Billie Holiday (1915-1959) wurde vor einhundert Jahren geboren.

Man hat mir gesagt, dass niemand das Wort "Hunter" so singt wie ich. Genauso das Wort "Liebe". Vielleicht liegt das daran, dass ich weiß, was diese Worte bedeuten.
Billie Holiday


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