Bilder aus dem Leben eines Verschwenders nannte Ferdinand Raimund sein letztes, am 17. November 1833 begonnenes Schauspiel, das er wenige Wochen später in Gaaden bei Wien beenden sollte.
Als am 20. Februar 1834 Der Verschwender, wie jetzt der Titel lautete, im Theater in der Josefstadt uraufgeführt wurde, feierte Raimund als Dichter und als Schauspieler in der Rolle des Valentin einen glänzenden Triumph.
Am 27. April 1834 fand die letzte Vorstellung des Verschwenders in Raimunds Gastrollenzyklus statt. Das Stück war einundvierzig Mal vor ausverkauftem Haus gespielt worden. Der nicht nur künstlerische, sondern auch materielle Erfolg ermöglichte Raimund die Erfüllung eines langgehegten Wunsches - im Herbst des Jahres 1834 erwarb er sein Haus bei Gutenstein, wo er mit wenigen Unterbrechungen an der Seite seiner Toni bis zu seinem tragischen Tod im Jahre 1836 lebte.
Den braven Tischlergesellen Valentin Holzwurm, der als einziger seinem verarmten Herrn Julius von Flottwell (Herbert Föttinger) die Treue hält, spielt Rudolf Jusits.