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Kammerspiele der Josefstadt

Die Mausefalle

von Agatha Christie

Übersetzung von Horst Willems

ca. 2 Stunden, 15 Minuten, eine Pause

Premiere:
19.12.2013


Besetzung

Mollie Ralston
Alexandra Krismer
Giles Ralston
Alexander Jagsch
Christopher Wren
Martin Niedermair
Mrs. Boyle
Marianne Nentwich
Major Metcalf
Heribert Sasse
Miss Casewell
Silvia Meisterle
Mr. Paravicini
Siegfried Walther
Detective Sergeant Trotter
Martin Zauner

Stab

Regie
Folke Braband
Bühnenbild und Kostüme
Stephan Dietrich
Musik
Felix Huber
Dramaturgie
Silke Ofner
Licht
Franz Henmüller
Regieassistenz
Anna-Sophie von Gayl
Video
DIE MAUSEFALLE
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Seit über 60 Jahren gibt es am Londoner Westend eine Tradition - nach jeder Aufführung der Kriminalkomödie von Agatha Christie wird das Publikum aufgefordert, die Lösung nicht zu verraten.
Wir dürfen Sie ebenso höflich ersuchen, den Mörder nicht zu verraten!

Attention: You are kindly asked not to reveal the identity of the killer to anyone outside the theatre, to ensure that the end of the play is not spoiled for future audiences.

"Ich werde immer gefragt, worauf ich den Erfolg der Mausefalle zurückführe. Von der logischen Antwort ‚Glück!‘ abgesehen, habe ich nur die eine Erklärung: Es ist für fast jeden Geschmack gesorgt." (Agatha Christie)

Die "Mausefalle" wird seit über 60 Jahren im Londoner Westend ohne Unterbrechung aufgeführt und ist damit das am längsten laufende Theaterstück der Welt. Mittlerweile haben bereits über 350 Schauspieler in dieser Produktion mitgewirkt. Der Premieren-Regisseur des Stückes, Peter Saunders, feierte jahrelang sogenannte "Mausefallen"-Partys im Londoner Savoy Hotel, denen auch die sonst recht scheue Agatha Christie regelmäßig beiwohnte.

"Die BBC rief an und wollte wissen, ob ich ein kurzes Hörspiel für ein Programm schreiben würde, das sie aus irgendeinem Anlass, der mit Queen Mary zu tun hatte, auszustrahlen beabsichtigte. Die Königin hatte den Wunsch ausgesprochen, etwas von mir dabeizuhaben, weil sie meine Bücher so gerne las. Ich dachte nach, rief zurück und sagte zu. Das Hörspiel hieß "Die Mausefalle". Und soviel ich weiß, gefiel es Queen Mary.Das hätte das Ende der Geschichte sein können, aber bald darauf schlug man mir vor, eine Kurzgeschichte daraus zu machen. Ich dachte mir jedoch: Warum nicht statt eines Buches ein Theaterstück schreiben? Viel mehr Spaß.
Dann kam die Premiere. Ich muss gestehen, ich hatte nicht das Gefühl, dass es ein großer Erfolg sein würde. Ich fürchtete, ich hatte zu viele komische Szenen eingebaut, denn es wurde zuviel gelacht. Ich war deprimiert. Aber der Regisseur nickte mir ermutigend zu und sagte: "Keine Sorge! Ich schätze, dass es über ein Jahr laufen wird – ich tippe auf vierzehn Monate." "So lange nicht", widersprach ich, "ich rechne mit acht Monaten."
(Agatha Christie, Meine gute alte Zeit)


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