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Theater in der Josefstadt

Eines langen Tages Reise in die Nacht

von Eugene O'Neill

in einer Bearbeitung von Torsten Fischer / Herbert Schäfer

Übersetzung von Michael Walter

ca. 1 Stunde, 40 Minuten, keine Pause

Premiere:
19.04.2012


Besetzung

James Tyrone
Helmuth Lohner
Mary Cavan Tyrone, seine Frau
Ulli Maier
James Tyrone jr., ihr älterer Sohn
Markus Gertken
Edmund Tyrone, ihr jüngerer Sohn
Michael Dangl

Stab

Regie
Torsten Fischer
Bühnenbild und Kostüme
Herbert Schäfer
Bühnenbild und Kostüme
Vasilis Triantafillopoulos
Dramaturgie
Herbert Schäfer
Licht
Emmerich Steigberger
Regieassistenz
Sara Iovino
Ton
Thomas Haas
Ton
Michael Huemer
Ton
Karl Szalay

Deutsch von Michael Walter

Es gibt nur wenige Dramatiker, bei denen so enge Zusammenhänge bestehen zwischen Leben und Werk wie bei O'Neill, und es gibt nur wenige Stücke, die in so engem Sinne autobiographisch sind wie "Eines langen Tages Reise in die Nacht". Kaum verhüllt entwirft der Autor in diesem Drama ein Bild seiner eigenen Familie. Das Stück entstand im Jahr 1941, als sowohl O'Neills Eltern als auch sein Bruder schon mehrere Jahre tot waren. Dennoch hinterlegte O’Neill das Stück bei seinem Anwalt und verbot dessen Publizierung bis fünfundzwanzig Jahre nach seinem Tod. Zu tief schien der Einblick in die Ängste und Nöte der Familie O’Neill, zu ehrlich die Selbstanalyse, die der Autor in diesem Schlüsseldrama machte. O’Neills Witwe Carlotta setzte sich schließlich über dieses Verbot hinweg und gab das Stück für die Bühne frei.


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