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Theater in der Josefstadt

Hedda Gabler

von Henrik Ibsen

Übersetzung von Peter Zadek / Gottfried Greiffenhagen

ca. 2 Stunden, 10 Minuten, eine Pause

Premiere:
06.12.2012


Besetzung

Jörgen Tesman, Privatdozent für Kulturgeschichte
Michael Dangl
Frau Hedda Tesman, seine Frau
Maria Köstlinger
Fräulein Juliane Tesman, seine Tante
Marianne Nentwich
Frau Elvsted
Raphaela Möst
Amtsgerichtsrat Brack
Peter Scholz
Eilert Lövborg
Raphael von Bargen

Stab

Regie
Alexandra Liedtke
Bühnenbild
Raimund Orfeo Voigt
Kostüme
Nicole von Graevenitz
Dramaturgie
Gwendolyne Melchinger
Licht
Manfred Grohs
Regieassistenz
Valerie Voigt-Firon
Tontechnische Einrichtung
Christian Neubauer
Video
HEDDA GABLER
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"Manchmal hab ich so eine Laune und dann kann ich nichts dagegen tun." (Hedda)

Hedda Gabler … Es ist die alte Geschichte. Für mein inneres Auge wird es manchmal die Auseinandersetzung von Haustieren mit Raubtieren. Auf der einen Seite: die tätig-brave Thea, der tätig-brave Tesman. Auf der anderen: Løvborg und Hedda Gabler. Auseinandersetzung zwischen klein Befriedigten … und hochfliegend Ungestillten. Zwischen Nutzmenschen und Traummenschen. Diese Sehngier zeigt sich beim Mann, bei Løvborg, im offenen Kampf: Er will redlich den Wettbewerber vor den Augen aller Leute besiegen. Bei der Frau: in giftige Machenschaft; in eifersüchtiger Wut auf den halb beneideten, halb verachteten Durchschnitt. Zwei Ungestillte sterben – die einander hätten stillen können. (Das ist es.) Der Weltlauf kam dazwischen. Wer sind Heddas Männer? Der eine heuert sie an, der andere fürchtet sie; den dritten hat sie geliebt. Die noch nicht Gezähmten, Løvborg und Hedda, sind sich selber nicht zähmbar – sie gehen an "Unbeherrschtheit" zugrunde.
(Alfred Kerr, 1915)


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