Kammerspiele der Josefstadt

Carmen darf nicht platzen

Lend me a Soprano

von Ken Ludwig

Premiere


Besetzung

Mrs. Wiley, Intendantin
Susa Meyer
Jo, ihre Assistentin
Johanna Mahaffy
Elena Firenzi
Michaela Klamminger
Pasquale, ihr Ehemann
Nikolai Gemel
Leo, ein Tenor
Claudius von Stolzmann
Beverly, Hotelpagin
Johanna Martini
Julia, Vorsitzende des Freundesvereins
Susanna Wiegand
Jury, ihr Sohn
Alexander Absenger

Stab

Regie
Dominic Oley
Bühnenbild
Judith Leikauf / Karl Fehringer
Kostüme
Nicole von Graevenitz
Musik
Stefan Lasko
Dramaturgie
Elisabeth Geyer
Licht
Sebastian Schubert

Deutsch von Michael Raab

In der Suite eines Grandhotels in Cleveland wartet die Operndirektorin Lucille Wylie bereits ungeduldig auf die gefeierte Sopranistin Elena Firenzi. Ein Gastspiel der Oper „Carmen“ soll in Kürze in ihrem Theater beginnen und die berühmte Elena Firenzi wird die Titelrolle der Carmen singen. Aber der Star und ihr Ehemann verspäten sich. Kaum sind die beiden im Hotel angekommen, eskaliert ein Streit des Paares zu einem Eifersuchtsdrama und die Diva wird daraufhin mit einer Überdosis Schlafmittel reglos im Bett aufgefunden.

Um die Aufführung zu retten, soll Mrs. Wylies schüchterne Assistentin Jo in die Stöckelschuhe der Berühmtheit schlüpfen. Als die Primadonna wieder erwacht, beginnt ein rasantes Verwechslungskarussell um die beiden Frauen und den aufgebrachten Ehemann. Dazu kommen noch ein temperamentvoller Tenor und ein weiterer hartnäckiger Verehrer, die ebenfalls Aufmerksamkeit und Scheinwerferlicht in diesem Spektakel fordern … Was als glamouröse Premiere geplant war, gerät hinter den Kulissen zur nervenaufreibenden Improvisation. Denn am Ende zählt nur eines: Die Vorstellung darf nicht platzen.

Mit „Carmen darf nicht platzen“ („Lend me a Sopra - no“) legt Ken Ludwig eine turbulente Farce aus dem Opernmilieu vor, gewissermaßen die weibliche Antwort auf den internationalen Komödienhit „Othello darf nicht platzen“, der an den Kammerspielen der Josefstadt über viele Jahre hinweg beim Publikum Kultstatus genoss. Dominic Oley, der zuletzt „Sherlock Holmes“ und „Der große Diktator“ mit viel Witz auf die Bühne gebracht hat, inszeniert diese temporeiche Komödie rund um Verwechslung, Täuschung und Theater auf dem Theater.