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Kammerspiele der Josefstadt

Komödie im Dunkeln

von Peter Shaffer

Übersetzung von Lüder Wortmann

Premiere:
05.11.2009


Besetzung

Brindsley Miller, ein junger Bildhauer
Oliver Baier
Carol Melkett, seine Verlobte
Emese Fáy
Miss Furnival, ein spätes Mädchen
Marianne Nentwich
Colonel Melkett, Carols Vater
Toni Slama
Harold Gorringe, Brindsleys Nachbar
Andreas Steppan
Schupanski, ein russischer Emigrant
Oliver Huether
Clea, Brindsleys Verflossene
Katharina Pichler
George Godunow, ein älterer Milliardär
Gideon Singer

Stab

Regie
André Pohl
Bühnenbild und Kostüme
Alois Gallé
Dramaturgie
Katharina Schuster
Licht
Emmerich Steigberger
Regieassistenz
Sara Iovino
Metallskulpturen
Georg Turneber
Metallskulpturen
Michael Tasios
Ton
Dieter Fassl
Ton
Reinhard Köberl
Ton
Jakob Schell

Um seinen Schwiegervater in spe zu beeindrucken, hat sich Brindsley Miller die wertvollen Möbel seines Nachbarn, der gerade auf Urlaub ist, ausgeliehen. Brindsley verdient als Künstler nicht viel, und so wollen er und seine Verlobte Carol bei ihrem strengen Vater den Anschein von Wohlstand erwecken. 

Dieses Täuschungsmanöver bietet die Ausgangslage für eine turbulente Farce. Peter Shaffer arbeitet mit einem genialen Trick: Nach einem Kurzschluss müsste die Bühne eigentlich im Dunkeln liegen, doch die Lichtverhältnisse sind umgekehrt. Die Zuschauer sehen alle Ereignisse im hellen Tageslicht, während die Schauspieler so tun müssen, als ob sie im Dunkeln tappen würden. So entstehen umwerfend komische Momente. Nicht nur müssen die Möbel in völliger "Dunkelheit" Stück für Stück wieder in die Wohnung des Nachbarn geschafft werden, als dieser unvermutet auftaucht. Auch eine ängstliche Nachbarin und ein reicher Kunstsammler müssen umsorgt werden. Schließlich taucht noch die ehemalige Geliebte von Brindsley auf, die die Situation schamlos für sich zu nutzen weiß.