Am Tag der Hochzeit stirbt die junge Braut des reichen Herrn Dappschädel. Seit diesem tragischen Ereignis, das zu Beginn des Stücks immerhin schon 25 Jahre her ist, gefällt sich der Schürzenjäger in der Rolle des Melancholikers. Scheinbar untröstlich über den Verlust seiner Frau, ist der Witwer in Wahrheit die ganze Zeit über hinter jedem Rock her. Bis die Traumkönigin Lunara dem alternden Charmeur mit Hilfe zweier Träume eindrucksvoll vorführt, dass Dappschädl seine Frau, wäre sie am Leben geblieben, mit seinen fortwährenden Liebesabenteuern todunglücklich gemacht hätte. Dappschädl wird ob dieser traumhaften Beweisführung geläutert und gewährt schließlich seinem Mündel die aus "Grantigkeit" lang verweigerte Erlaubnis zur Heirat. Am Ende traut sich der nun gebesserte Dappschädl sogar selbst wieder vor den Traualter.
Das Stück wurde am 18. August 1829 im Theater in der Josefstadt uraufgeführt. Nestroy hat das "Besserungsstück" im Alter von 28 Jahren geschrieben, und seine Erfahrungen mit der eigenen zerbrochenen Ehe dürften darin eingeflossen sein. Seine reichlich pessimistische Sicht der Ehe hat bei Nestroys Zeitgenossen keinen großen Anklang gefunden. Das hat sich im Lauf der Rezeption freilich geändert. Karl Kraus etwa, der Nestroy für das 20. Jahrhundert wieder entdeckt hat, ist bei dem Stück geradezu ins Schwärmen geraten: "Seitdem ich Nestroy kenne, ist mir dieses Zauberstück als eines der in ihrer Leichtigkeit und Luftigkeit gewichtigsten erschienen, um der Fülle der Beweise willen, wie da die Charakterzeichnung alles vom Wort empfängt, um ihm nichts schuldig zu bleiben, und jeder Satz förmlich die Kugel ist, die durch die Figur in die Welt schlägt."
Der Germanist Franz M. Mautner äußerte sich folgendermaßen: "Vom burlesk Albernen gehen der Dialog und die Handlung ins Absurde über, vom Absurden ins Surrealistische, inmitten cartoonhafter Wirklichkeit."