Kammerspiele der Josefstadt

Die Kaktusblüte

von Pierre Barillet / Jean-Pierre Grédy

in einer Bearbeitung von Jürgen Wölffer / Reinhard Schwabenitzky

Übersetzung von Charles Regnier

Premiere:
25.10.2006


Besetzung

Antonia
Hilde Dalik
Stephanie
Elfi Eschke
Julien
Andreas Steppan
Norbert
Oliver Huether
Igor
Alexander Pschill
Frau Durand
Olivia Silhavy / Elfriede Schüsseleder

Stab

Regie
Reinhard Schwabenitzky
Bühnenbild
Burkhard Stulecker
Kostüme
Heidi Melinc
Dramaturgie
Katharina Schuster
Licht
Emmerich Steigberger
Regieassistenz
Tamara Hattler
Ton
Dieter Fassl
Ton
Reinhard Köberl

Der Womanizer Julien gleicht seine grauen Schläfen mit einer umso jüngeren Geliebten aus, vor deren Heiratsabsichten den überzeugten Junggesellen eine erfundene Ehefrau samt drei Kindern bewahren soll. Soweit hat der erfolgreiche Zahnarzt alles im Griff. Wäre da nicht seine tüchtig-herbe Sprechstundenhilfe Stephanie, ein spätes Fräulein mit Hang zu Wahrheit und Offenheit.
Das Power-Paar Reinhard Schwabenitzky (Regie) und Ausnahmeschauspielerin Elfi Eschke garantieren in dieser liebenswerten, oscar-gekrönten Komödie ein feines Spektrum von subtilem Humor bis zu heftigen Lachmuskelattacken.

Reaktionen

Heitere Kakteenschau. Hilde Dalik, Oliver Huether und Olivia Silhavy beweisen große Lust am Spiel.
(Kurier)

Die Vorspiegelung falscher Tatsachen funktioniert perfekt unter Schwabenitzkys leichtem Händchen. Rasch verwandelt sich die Szene (Bühne: Burkhard Stulecker): Von der Mansarde in die Zahnarztordination und zurück ist es nicht weit. Eschke, Steppan, Dalik und die drei anderen (Oliver Huether als trolliger Freund Norbert. Alexander Pschill als wirklich komisch durch die verzwickten Situationen tappsender Igor und Olivia Silhavy als neureiche Patietin) folgen bis zum Happy End ihrer Leidenschaft, dem Komödienspiel.
(Kronen Zeitung)

Schwabenitzkys Inszenierung der Komödie von Pierre Barillet und Jean-Pierre Grédy erinnert an den Film aus den 60er Jahren mit Walter Matthau und Ingrid Bergman. Mit Schlagermusik und Selbstironie zur Sechzigerjahre-Kulisse sorgt Die Kaktusblüte für einen gelungenen Abend voller Pointen.
(Salzburger Nachrichten)